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29.01.2021, 18:38
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29.01.2021, 17:19
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01. Unterdruckleitungen
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03. Diagnoseanschluss
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04. Zündkerzen-Elektroden...
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29.09.2012, 18:07
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05. Füllmengen
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Letzter Beitrag: Michael_Frey
29.09.2012, 18:06
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| 09. Keilriemen überprüfen |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:15 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
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Der Keilriemen stellt das Verbindungselement zwischen Kurbelwelle, Wasserpumpe, Lichtmaschine und Klimakompressor dar. Durch die hohe mechanische und thermische Beanspruchung des Keilriemens unterliegt dieser einem gewissen Verschleiß und muß daher regelmäßig überprüft werden. Die Anzahl der verwendeten Keilriemen richtet sich nach der jeweiligen Ausstattungsvariante des Fahrzeugs. Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage finden zwei Keilriemen Verwendung, andernfalls nur einer. Mit einer Taschenlampe und den Fingerspitzen wird der Keilriemen auf der gesamten Länge auf Risse, Brüche oder andere Defekte hin untersucht. Ausserdem sollte auf "verglaste" Stellen des Keilriemens geachtet werden. Den oder die Keilriemen evtl. verdrehen, um die Unterseite auf der gesamten Länge überprüfen zu können.
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| 10. Luftfilter und Thermostat überprüfen |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:15 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
- Keine Antworten
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Unter Berücksichtigung der weiter vorne beschriebenen Intervalle sollte der Ansaugkanal und der Luftfilter kontrolliert werden. Es ist sicherzustellen, daß sowohl das Luftfiltergehäuse als auch dessen Abdeckung fest installiert sind. Undichte Stellen im Ansaugtrakt können zum Eindringen von Fremdkörpern in den Motor führen und im ungünstigsten Fall einen Motorschaden verursachen. Luftfilter Bei der Vierzylindermaschine befindet sich der Luftfilter in einem Gehäuse, welches oben auf der Drosselklappe installiert ist. Bei Fahrzeugen mit der V6-Maschine ist der Luftfilter in einem Gehäuse auf der Fahrerseite unter dem Motor-Ventilationsblech zu finden. Um den Luftfilter bei Fahrzeugen mit der Vierzylindermaschine auszutauschen, sind zunächst die Hutmuttern an der Gehäuseoberseite zu lösen und die Abdeckung abzuheben. Achtung: Bei geöffnetem Luftfiltergehäuse ist unbedingt darauf zu achten, das keine Fremdkörper in das Gehäuse fallen können. Diese gelangen möglicherweise durch den Ansaugkanal in das Motorinnere und können dort kapitale Schäden anrichten. Den Luftfilter aus dem Gehäuse heben und das Luftfiltergehäuse mit einem Pinsel oder einem Lappen reinigen. Den neuen Luftfilter in das Gehäuse einsetzen, hierbei ist auf ordentlichen Sitz zu achten. Die Gehäuse- bdeckung auflegen und die Hutmuttern festziehen. Bei Fahrzeugen mit der V6-Maschine befindet sich das Luftfiltergehäuse auf der Fahrerseite unter dem Ventillationsblech. Das Oberteil des Gehäuses wird hier mit nur einer Hutmutter gesichert. Thermostatgesteuerte Ansaugluftvofwärmung
![[Bild: 10.1.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/10.1.jpg)
Sinkt die Temperatur am Sensor unter 30°C, schließt die Tür im "Schnorchel* und hindert unvorgewärmte Außenluft am Einströmen.
Fahrzeuge mit Vierzylindermaschine verfügen über eine Thermostat gesteuerte Wahleinrichtung, welche bei Unterschreiten der Ansaugluft-Temperatur von 30°C einen Ansaugkanal öffnet, welcher durch den Abgaskrümmer vorgewärmte Ansaugluft einströmen läßt. Dies geschieht, um eine höhere Temperaturstabilität der Ansaugluft gewährleisten zu können. Die Wahleinrichtung ist im "Schnorchel" des Luftfiltergehäuses plaziert. Gesteuert wird durch die Lufttemperatur und durch die Druckverhältnisse in der Ansaugbrücke. Die Vorwärmung der Ansaugluft geschieht durch einen Abgriff am Abgaskrümmer. Liegt die gemessene Temperatur unterhalb 30°C, gelangt ausschließlich vorgewärmte Luft in den Ansaugkanal, liegt diese zwischen 30°C und 55°C, strömt gleichviel Außenluft und vorgewärmte Luft in den Ansaugtrakt. Werden Temperaturen oberhalb 55°C gemessen, gelangt nur noch Außenluft in den Kanal. Es ist sicherzustellen, das die Vakuum- chläuche zwischen Ansaugbrücke und Temperatur-Sensor sowie zwischen Vakuum-Steuerventil und Temperatur-Sensor ordnungsgemäß sind. Weiterhin muß der flexible Schlauch zwischen Thermostat und Heizrohr am Abgaskrümmer installiert ist. Den Ansaugkanal für Außenluft von "Schnorchel" abziehen. Nun die Klappe (Steuerventil) des thermostatischen Reglers beobachten. Die Klappe muß so stehen, das nur Außenluft in den Ansaugkanal gelangen kann. Die eigentliche Funktionsprüfung muß bei kalter Maschine begonnen werden. Den Motor startet und die Klappe beobachten. Nach dem ersten Startversuch muß die Klappe geschlossen werden und nur vorgewärmte Ansaugluft in den Ansaugtrakt einströmen lassen. Nachdem der Motor Betriebstemperatur erreicht hat, muß sich die Klappe langsam öffnen und neben der vorgewärmten Luft auch den Zufluß von Außenluft freigeben. Anmerkung: Um diesen Vorgang zu beschleunigen, kann die Zuleitung zum Außenluft-Ansaugkanal wieder aufgesteckt werden und das Fahrzeug einige Minuten bei normaler Geschwindigkeit bewegt werden. Danach ist zu überprüfen, ob die Klappe vollständig geöffnet ist.
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| 11. Überprüfen des Kühlsystem |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:14 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
- Keine Antworten
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![[Bild: 11.1.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/11.1.jpg)
Der Vorderwagen des Fieros, hier von der Unterseite. Deutlich zu erkennen sind die verschiedenen Leitungen vom zum Motor.
(1) Unterer Kühleranschluß
(2) Oberer Kühleranschluß
(3) Kühlmittel-Rückleitung (vom Zylinderkopf)
(4) Wärmetauscher (Innenraum)
(5) zur/von Klimaanlage
(6) Kühlmittel-Zuleitung (zur Wasserpumpe)
Durch Störungen im Kühlsystem des Fahrzeuges können unter ungünstiges Umständen schwere Motorschäden resultieren. Ist das Fahrzeug mit einem Automatikgetriebe ausgerüstet, so ist die einwandfreie Funktion des Kühlsystems für eine lange Lebensdauer der Getriebe-Automatik von größter Wichtigkeit. Die nachfolgend beschriebenen Kontrollen sollten nur bei kaltem Motor durchgeführt werden. Das Fahrzeug sollte die vorhergehenden 3 Stunden nicht betrieben worden sein. Die Verschlußkappe des Kühlers lösen und säubern. Den Einfüllstutzen am Kühler säubern und von evtl. vorhandenen Roststellen befreien. Die Gummischläuche am Kühler sowie die Schläuche zum Wärmetauscher im Fahrzeuginnenraum überprüfen. Bedingt durch das Mittelmotor-Konzept sind die Gummischläuche vom Kühler im Vorderwagen durch Metallrohre mit den Gummischläuchen der Motoraggregate im Hinterwagen verbunden (Siehe Abbildung). Die Schläuche und Leitungen auf der gesamten Länge auf Defekte untersuchen. Sind schadhafte Stellen zu erkennen, so ist der jeweilige Abschnitt unverzüglich zu ersetzen. Weiterhin sollte nach Knicken gesucht werden, welche den Fluß der Kühlflüssigkeit behindern könnten. Sicherstellen, das alle Verbindungen fest angezogen sind. Leckagen im Kühlsystem lassen sich an weißen oder rostfarbenen Stellen an den Schläuchen und Rohren erkennen. Die Vorderseite des Kühlers (das Metallgitter) mit einer Druckluftpistole säubern. Ist eine solche nicht vorhanden, kann auch ein geeigneter Pinsel benutzt werden. Alle Fremdkörper, welche im Kühlnetz stecken, sind zu entfernen. Hierbei ist vorsichtig vorzugehen, um das empfindliche (und teuere) Kühlemetz nicht zu beschädigen. Vorsicht beim Anfassen der scharfen Kanten des Kühlemetzes mit bloßen Fingern. Ein geeignetes Meßgerät (Anm.: Als Adapter kann der für normale VW-PKWs verwandt werden) am Einfüllstutzen des Kühlers anbringen und das Kühlsystem abdrücken (Den Haltedruck ermitteln). Ist ein solches Gerät nicht vorhanden, kann dieser Test relativ preisgünstig in fast jeder KFZ-Werkstatt durchgeführt werden. Den Füllstand und die Beschaffenheit der Kühlflüssigkeit überprüfen. Das Kühlmittel sollte klar und frei von Fremdstoffen sein. Sieht die Kühlflüssigkeit trübe oder rostfarben aus, sollte das Kühlsystem gereinigt und neu befüllt werden.
![[Bild: 11.2.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/11.2.jpg)
Sämtliche Gummischläuche sollten auf schadhafte Stellen untersucht werden.
![[Bild: 11.3.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/11.3.jpg)
Ein zu weicher und "schwabbeliger" Schlauch deutet auf Fremdkörper im Kühlsystem hin. Diese können evtl. den Kühler verstopfen.
![[Bild: 11.4.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/11.4.jpg)
Verhärtungen in den Schläuchen können zu Leckagen führen. Festeres Anziehen der Schlauchschellen bringt nur für kurze Zeit Erfolg.
![[Bild: 11.5.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/11.5.jpg)
Aufgequollene oder verölte Schläuche deuten auf Undichtigkeiten hin. Die Schläuche "knautschen", um die Stellen zu ermitteln.
Durch einfache Untersuchungsmethoden kann der Zustand dar Kühlmittelschlauche ermittelt werden.
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| 12. Überprüfen der Batterie |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:10 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
- Keine Antworten
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![[Bild: 12.1.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/12.1.jpg)
Der eingebaute Zustandsanzeiger sollte grün sein. Ist dies nicht der Fall, so ist die Batterie zu ersetzen. Bevor Wartungsarbeiten an der Batterie durchgeführt werden, sollte zunächst auf Schutz von Haut und Augen vor Verätzungen durch herausspritzende Batteriesäure gesorgt werden. Normalerweise werden wartungsfreie Batterien verwendet. Diese Batteriesorte kann nicht mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Routinemäßige Wartungs- und Überprüfungsarbeiten werden im folgenden Beschrieben. Achtung: Da im Bereich der Batterie durch die Ventilationsöffnungen möglicherweise geringe Spuren von Wasserstoff-Gasen austreten können, darf beim Arbeiten an der Batterie weder geraucht noch mit offenem Feuer hantiert werden l Das Batteriegehäuse auf Brüche und Risse untersuchen, durch welche möglicherweise Elektrolyt-Flüssigkeit austreten könnte. Sind solche Risse vorhanden, so ist die Batterie zu erneuern. Die Elektrischen Anschlußkabel an der Batterie auf sicheren Kontakt überprüfen. Die Anschlußkabel auf der gesamten Länge auf Knicke, Brüche oder abisolierte Stellen untersuchen. Die Leitung der positive Versorgungs-spannung besonders sorgfältig auf Brüche in der Isolation überprüfen. Die Anschlußklemmen der Batterie auf weiße, pulverige Ablagerungen untersuchen. Sind solche vorhanden, die Anschlußklemmen und die Kabelenden säubern. Die Anschlußklemmen wieder aufstecken und mit geeignetem Batterie-Schutzspray behandeln. Das Batterie-Halteblech untersuchen. Sind dort Ablagerungen von Batterie-Säure zu finden, sind die entsprechenden Stellen mit einer geeigneten Bürste oder Schleifpapier zu behandeln. Anmerkung: Batterie-Säure ist stark ätzend und kann, wenn diese längere Zeit auf den Harter einwirkt, zu dessen vorzeitiger Korrosion führen. Weiterhin sollte der Haltebolzen der Batterie auf sicheren Halt überprüft werden. Sollte die Batterie aus der Halterung genommen worden sein, Ist sicherzustellen das keine Fremdkörper auf der Halterung liegen, bevor die Batterie erneut eingesetzt wird. Beim Festziehen des Haltebolzens diesen nicht überdrehen. Korrodierte Metallteile im Bereich der Batterie können mit einer Mischung aus Wasser und Natronlauge gereinigt werden. Die behandelten Flächen großzügig mit Wasser abspülen. Nach dem Entfemen der Rückstände sollten die behandelten Flächen zum Schutz vor vorzeitiger Korrosion mit geeignetem Rostumwandler oder Zinkgrundierung behandelt und danach überlackiert werden. Sind die Batterie, die elektrischen Anschlüsse, der Halter und der Haltebolzen in gutem Zustand, sollte das eingebaute Hygrometer (Zustandsanzeiger) der Batterie überprüft werden. Ein deutlich sichtbarer grüner Punkt im Schauglas deutet auf einen guten Batteriezustand hin. Ist das Schauglas schwarz oder ist kein grüner Punkt zu sehen, sollte zunächst versucht werden, die Batterie aufzuladen. Hierzu die Hinweise des Herstellers beachten. Die Batterie solange laden, bis der grüne Punkt im Glas sichtbar ist. Die Dauer des Ladevorganges hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Temperatur, der Ladegerät- Kapazität und der verbliebenen Restkapazität der Batterie. Kapitel 5 beschreibt das Aufladen der Batterie in allen Einzelheiten.
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| 13. Überprüfen der Anzugsmomente - Drosselklappe beim Vierzy |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:09 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
- Keine Antworten
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![[Bild: 13.1.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/13.1.jpg)
An dar Bodenplatte der Drosselklappe befinden sich zwei Schrauben sowie ein Bolzen (Pfeile im Bild). Es ist darauf zu achten, das diese mit dem dafür vorgesehenen Drehmoment angezogen werden. Das Anzugsmoment der Haltebolzen am Boden der Drosselklappe sollte spätestens alle 10.000 km überprüft werden um sicherzugehen, das keine Unterdruck-Leckagen entstanden sind und somit Falschluft angesogen wird. Wird eine Leckage im Bereich der Drosselklappe vermutet, kann die Undichte Stelle wie folgt lokalisiert werden: Ein ca. 20-30 cm langes Stück Schlauch mit ca. 5 mm Durchmesser (z. B. Aquarien-Luftschlauch oder solcher für die Scheiben-Waschanlage) mit der einen Seite nahe an das Ohr halten, mit der anderen Seite den Bereich um die Drosselklappe 'abtasten'. Ist ein heiseres 'Zischeln' zu vernehmen, ist die undichte Stelle gefunden. Achtung: Beim Hantieren mit dem Schlauch darauf achten, das weder dieser noch Teile der Kleidung oder Haare in den Bereich von sich bewegenden Motoren-Aggregaten oder Keilriemen gelangen kann. Eine andere Möglichkeit, undichte Stellen einzukreisen, besteht im Besprühen verschiedener Stellen der Drosselklappe mit Startpilot, hierzu ist die mitgelieferte Metall-Spritzdüse zu verwenden und nahe an die Drossellappe herangehen, um die Streuwirkung möglichst gering zu halten. Ändert sich an irgendeiner Stelle die Drehzahl des Motors, ist die undichte Stelle lokalisiert. Das Luftfiltergehäuse oben auf der Drosselklappe abnehmen. Achtung: Es ist unbedingt darauf zu achten, das keine Fremdstoffe oder Teile in die Drosselklappe fallen. Neben den beiden Schrauben an der Montageplatte der Drosselklappe befindet sich rechts am Gehäuse ein Bolzen. Bei diesen sicherstellen, daß das ordnungsgemäße Anzugsmoment eingehalten wurde. Hat sich eine der Schrauben oder der Bolzen gelöst, diesen vorsichtig nachziehen. Achtung: Das Gehäuse der Drosselklappe besteht aus Aluminium, daher ist darauf zu achten, weder Schrauben noch Bolzen zu fest anzuziehen, andernfalls die Gewindegänge im Gehäuse zerstört werden könnten. Sollte die Leckage trotz Nachziehen der Halteschrauben und -Bolzen immer noch vorhanden sein, ist die Drosselklappe auszubauen und einer genaueren Untersuchung zu unterziehen (Kapitel 4). Luftfiltergehäuse und Luftfilter wieder einbauen.
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| 14. Leitungen und Schläuche am Fahrzeugunterboden kontrollie |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:08 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
- Keine Antworten
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Achtung: Der Austausch von Leitungen und Schläuchen der Klimaanlage darf nur durch eine Fachwerkstatt vorgenommen werden, welche über geeignete Werkzeuge verfügen, um den extrem hohen Überdruck in den Leitungen der Klimaanlage ordnungsgemäß ablassen zu können. Unter keinen Umständen dürfen Leitungen oder Schläuche der Klimaanlage gelöst werden, solange noch Überdruck im System vorhanden ist! Unterdruckleitungen Die stark schwankenden Klimatischen Bedingungen im Motorraum sowie Witterungseinflüsse können dazu führen, das die Kunststoffschläuche und Leitungen am Fahrzeugboden vorzeitig 'altem' oder verspröden und somit undicht werden. In Regelmäßigen Abständen sollten sämtliche Leitungen am Fahrzeugunterboden auf Knicke, Brüche, Risse oder ähnliche Defekte untersucht werden. Weiterhin muß auf lose Schlauchschellen, nicht aufgesteckte Schläuche oder versprödetes Material geachtet werden. Einige der Unterdruckleitungen werden mit Klammern oder Schlauchschellen gesichert. Diese sind jeweils auf festen Sitz und Dichtigkeit zu überprüfen. Alle nicht solchermaßen gesicherten Schläuche untersuchen, ob diese sich möglicherweise geweitet haben und deshalb evtl. nicht mehr ordnungsgemäß abdichten. Die unterschiedlichen Komponenten des Motors, wie z. B. die Kraftstoffanlage, die Abgasrückführung oder die Abgaskontrollanlage benötigen Leitungen mit unterschiedlichem Durchmesser, Bruchfestigkeit und Temperaturbeständigkeit. Es ist unbedingt erforderlich, defekte Leitungen durch solche gleichen Typs auszutauschen, andernfalls eine einwandfreie Funktion nicht gewährleistet werden kann. Oftmals ist es erforderlich, eine Leitung komplett herauszubauen, um deren Zustand zu kontrollieren. Müssen mehrere solche Leitungen ausgebaut werden, sollten diese zuvor eindeutig markiert werden, um einen ordnungsgemäßen Wiedereinbau zu gewährleisten. Beim Überprüfen der Unterdruckleitungen die Verbindungsstücke zwischen den Leitungen (T-Stücke) ebenfalls kontrollieren! Sind dort Risse, Knicke oder Brüche zu erkennen, so sind diese sofort auszutauschen. Wie bereits weiter oben beschrieben, eigene! sich ein ca. 20 bis 30 cm kurzes Stück Kunststoffschlauch (z. B. solcher für die Wischwasser-Anlage) hervorragend, um Leckagen zu ermitteln. Das eine Ende des Schlauches ist nahe am Ohr zu halten, mit dem anderen Ende wird die zu überprüfende Leitung ' abgetastet'. Ist ein heiseres 'Z ischeln' zu vernehmen, darf auf eine undichte Stelle geschlossen werden. Achtung: Beim Arbeiten mit diesem 'Schlauch-Stethoskop' ist unbedingt darauf zu achten, das weder der Schlauch noch Teile der Kleidung oder Haare in bewegte Teile des Motors oder dessen Aggregate gelangen können. Kraftstoffleitungen Achtung: Beim Umgang mit den Kraftstoffleitungen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Die Arbeiten sollten nur in gut durchlüfteten Räumen durchgeführt werden. In der Nähe das Fahrzeuges darf weder geraucht noch mit offenen Flammen hantiert werden. Das Betreiben von elektrischen Anlagen, welche Funken erzeugen könnten ist selbstverständlich ebenfalls zu unterlassen. Eventuell herausspritzender Kraftstoff ist schnellstmöglich aufzuwischen. Kraftstoffgetränkte Lappen müssen so gelagert werden, das diese sich unter keinen Umständen entzünden können. Die Kunststoffleitungen der Kraftstoffanlage auf gesamter Länge auf Defekte untersuchen. Auf Knicke und Risse achten, speziell an den Stellen, an welchen die Schläuche bauformbedingt gebogen sind. Alle Verbindungselemente und Schlauchschellen auf festen Sitz überprüfen. Defekte Kunststoffleitungen müssen durch solche gleichen Typs ersetzt werden. Achtung: Sind Teile der Kraftstoffanlage auszutauschen, so ist zunächst der in der Kraftstoffanlage herrschende Überdruck abzulassen. Metalleitungen Obgleich die Metalleitungen der Kraftstoffanlage nicht so störungsanfällig wie die Kunststoffleitungen sind, besteht die Möglichkeit, das diese, bedingt durch starke Vibrationen, an bestimmten Stellen brechen. Daher sind diese Leitungen auf gesamter Länge auf Brüche und Knicke zu untersuchen. Sicherstellen, das alle Kabelschellen an den Leitungsenden fest Halt haben. Sind Schadhafte Stellen an den Leitungen festgestellt worden, so sind die jeweils betroffenen Leitungen unverzüglich auszutauschen. Wie bereits bei den Kunststoffleitungen gilt auch hier: Die Leitungen dürfen nur durch solche des gleichen Typs ausgetauscht werden. Bei Verwendung von Leitungen anderer Materialstärke oder Durchmesser kann nicht sichergestellt werden, das diese den speziellen Anforderungen (z.B. Vibrationsfestigkeit) gewachsen sind. Die Metalleitungen zwischen Bremszylinder und Bremskraftverstärker auf Defekte untersuchen. Werden Leckagen festgestellt, muß die gesamte Bremsanlage unverzüglich inspiziert werden!
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| 15. Reinigen des Fahrzeug-Unterbodens |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:07 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
- Keine Antworten
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Anmerkung: Wird das Fahrzeug im Winter betrieben und können somit Streusalz und Ähnliche Substanzen an den Fahrzeugunterboden gelangen, sind spätestens im Frühjahr die im weiteren beschriebenen Arbeiten durchzuführen. Den gesamten Fahrzeug-Unterboden mit klarem Wasser reinigen, z. B. mit einem Hochdruck- einiger, o.a., um alle möglicherweise anhaftenden korrosionsfördernden Stoffe zu entfernen. Alle Stellen, an welchen sich Schmutz sammeln könnte, sorgfältig säubern. Größere Dreckklumpen zunächst vorsichtig zerstoßen, bevor die entsprechenden Stellen mit Wasser abgespürt werden.
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| 16. Motorenöl und -Filter tauschen |
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Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 21:07 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten
- Keine Antworten
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![[Bild: 16.1.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/16.1.jpg)
Hier sind sämtliche Werkzeuge abgebildet, welche zum Tauschen des Ölfilters erforderlich sind. Altöl- uffangwanne. Auf ausreichendes Fassungsvermögen achten. Die Wanne sollte groß genug sein, um evtl. spritzendes Altöl sicher auffangen zu können. Trichter, erleichtert dos Einfüllen frischen Motorenöls. Filter- bzieher. Hier die Metallband-Ausführung. Eine weitere Bauform ist die dreiarmige. Ratsche mit Verlängerung. Ist möglicherweise erforderlich, falls die ÖI-Ablaßschraube 'festgegammelt' ist Stecknuß in der für dieÖlablaßschraube passenden Große. Öldosen-Öffner, wird eventuell zum Öffnen einer BlechÖldose benötigt. Gießvorrichtung. Kann anstatt des Trichters benutzt werden, um ein sicheres und spritzfreies Einfüllen des neuen Motorenöls zu ermöglichen. Gummihandschuhe. Schützen beim Lösen der Ölablaßschraube vor unschönen Verschmutzungen und Verbrennungen durch heißes Motorenöl.
![[Bild: 16.2.jpg]](http://www.fieropage.de/Fieropage/Handbuch/Kapitel%20A%20Wartung/16.2.jpg)
Mittels eines speziellen Ölfilter-Abziehers den alten Ölfilter lösen. Hierbei vorsichtig vorgehen, um nicht mit eventuell heißen Teilen des Motors in Berührung zu kommen. Beim Lösen des Filters bedenken, das Öl aus dem Filter sowie dem Motorengehäuse herausfließt, daher ist zuvor für eine geeignete Unterlage (Auffangwanne) zu sorgen. Regelmäßiges und frühzeitiges Wechseln des Motorenöl- Filters ist die sicherste Methode, unangenehmen Motorschäden vorzubeugen. Obgleich vom Hersteller der Wechsel des Ölfitters nur bei jedem 2. Ölwechsel vorgesehen ist, empfehlen wir den Wechseln des Filters bei jedem Ölwechsel, nicht zuletzt aufgrund des geringes Preises eines Filters und dessen für den Motor 'lebenswichtigen' Reinigungsfunktion. Für den Öl- und -Filterwechsel werden neben einer Ratsche mit einer der Ablaßschrauben entsprechenden Stecknuß ein Ölfilterabzieher, noch eine Auffangwanne (ca. 6 Liter Fassungsvermögen) und ein Trichter benötigt. Die erforderlichen Arbeiten am Fahrzeugunterboden werden durch die Verwendung einer Hebebühne oder einer Grube wesentlich erleichtert. Im Notfall kann der Ölwechsel auf durchgeführt werden, nachdem das Fahrzeug auf geeigneten Auffahrrampen abgestellt wurde. Unter gar keinen Umständen dürfen die im folgenden beschriebenen Arbeitet durchgeführt werden, wenn das Fahrzeug nur mit Wagenhebern hochgebockt wurde. Bevor der eigentliche Ölwechsel durchgeführt wird, sollte zunächst die Position der Ölablaßschraube und des Ölfilters in Erfahrung gebracht werden. Beim eigentlichen Ölwechsel hat der Motor und dessen Aggregate Betriebstemperatur, es sollte deshalb schon vorher überlegt werden, wie die Arbeiten durchgeführt werden, ohne Verbrennungen davonzutragen. Den Motor auf Betriebstemperatur bringen (z.B. ca. 10 km mit normaler Geschwindigkeit auf der Landstraße fahren). Das somit angewärmte Öl und eventuell darin befindliche Ablagerungen ist dann dünnflüssiger und kann leichter herausfließen. Nachdem das Öl aufgewärmt wurde, ist das Fahrzeug entweder aufzubocken oder über eine geeignete Grube zu fahren. Achtung: Unter keinen Umständen irgendwelche Arbeiten unter einem nur durch Wagenheber oder Ähnliches aufgebocktem Fahrzeug durchführen ! Schon durch das Rucken beim Lösen der Ölablaßschraube könnte das Fahrzeug von den Wagenhebern 'abrutschen' und für eine unsch öne Deformation der darunter befindlichen Körperteile sorgen. Alle erforderlichen Werkzeuge griffbereit unter das Fahrzeug legen. Die ÖI-Auffangwanne unter der Ölablaßschraube positionieren. Es ist zu bedenken, das die ersten Liter Öl unter stärkerem Druck austreten, als der heraustropfende Rest, daher ist eventuell die Auffangwanne zu verschieben. Beim hantieren an der Ablaßschraube darauf achten, das keine Teile der heißen Abgasanlage berührt werden. Das Tragen von Gummihandschuhen oder die Benutzung eines geeigneten Lappens ist ratsam, da die Ölablaßschraube letztendlich mit der Hand herausgedreht wird. Das Altöl solange wie möglich in die Ölwanne tropfen lassen, diese ist eventuell, wie bereits weiter oben beschrieben, in Abhängigkeit von der Austrittsstärke des Öls erneut auszurichten. Das Altöl auf das Vorhandensein von Metallspänen oder anderen Fremdstoffen untersuchen. Nachdem des gesamte Öl herausgelaufen ist, die Ablaßschraube mit einem geeignetem Lappen reinigen. Eventuell an der Schraube verbleidende Metallpartikel würden das neue Öl sofort 'konterminieren'. Den Bereich um die Ablaßschraube reinigen. Die ÖI-Auffangwanne unterhalb des Ölfilters plazieren. Den Ölfilter unter Zuhilfenahme eines geeigneten Abziehers lösen. Eine möglicherweise Zerstörung des Filtergehäuses ist unerheblich, da dieser ohnehin nicht wieder verwendet werden kann.
Hinweis: Bei Fahrzeugen mit der V6- Maschine lässt sich der Ölfilter möglicherweise einfacher tauschen, nachdem das in dessen unmittelbarer Nähe angebrachte Wärme- Schutzschild gelöst wurde. In seltenen Fällen kann es vorkommen, das sich er Ölfilter selbst mit einem Abzieher nicht lösen läßt. Als 'letzte Rettung' empfiehlt sich hier das Einstechen eines langen Schraubendrehers in die Wandung des Filtergehäuses. Durch den als Hebel wirkenden Schraubendreher kann der Filter nun soweit angelöst werden, das dieser mit einem Abzieher weiter herausgedreht werden kann. Beim Einstechen des Schraubendrehers ist darauf zu achten, das Öl herausspritzen kann. Den arten Ölfilter vorsichtig mit der Hand herausdrehen. Achtung: Der Filter ist vollständig mit Öl gefüllt, dieses in die ÖIAuffangwanne schütten. Vor dem Einbau des neuen Ölfilters ist sicherzustellen, das dieser gleichen Typs wie der alte Filter ist. Mittels eines geeigneten Lappen den Bereich um den Ölfilter von herauslaufendem Öl und anderen Verschmutzungen befreien. Anhand des arten Ölfilters feststellen, ob die alte Filterdichtung eventuell noch an der Filter- Montageöffnung des Motors 'klebt'. Ist dies der Fall, so ist diese unter Zuhilfenahme eines Spitzen Schraubendrehers zu entfernen. Den Dichtring des neuen Ölfilters mit einer geringen Menge frischen Öls einschmieren. Den neuen Ölfilter mit der Hand hereindrehen und fest anziehen. Achtung: Die Hersteller von Ölfiltern raten vom Gebrauch von speziellen Werkzeugen zum Anziehen des Ölfilters ab, weil hierdurch in den meisten Fällen durch Überdrehen des Filters dessen Dichtring beschädigt wird. In jedem Fall sind die auf der Verpackung des Filters angegebenen Hinweise des Herstellers zu beachten. Wird der Filterwechsel an einem Fahrzeug mit V6-Maschine durchgeführt, bei welchem zuvor das Wärme-Schutzschild abmontiert wurde, so ist dieses nun wieder anzubringen. Sämtliche Werkzeuge unter dem Fahrzeug entfernen. Die Ölwanne vorsichtig unter dem Wagen wegziehen, hierbei darauf achten, kein Öl zu verschütten. Wurde eine Hebebühne eingesetzt, das Fahrzeug nun wieder herablassen. Kamen Auffahrrampen zum Einsatz, sind diese nun zu entfernen. Die ÖI-Einfüllkappe am Ventildeckel öffnen. Mittels einer geeigneten Ölkanne oder unter Zuhilfenahme eines Trichters das 'frische' Öl einfüllen. Einige Minuten warten, damit sich das Öl in der Ölwanne sammeln kann. Den Füllstand anhand des Peilstabes überprüfen. Liegt der Füllpegel kurz vor oder auf der "FULL"-Markierung, ist der Motor zu starten, um das neue Öl in der Maschine zu verteilen. Den Motor für ca. 1 Minute laufen lassen, dann ausschalten. Den Bereich unter dem Wagen (Höhe Ablaßschraube und Ölfilter) auf Ölflecken untersuchen. Tritt Öl aus, so entweder Schraube oder Filter etwas fester anziehen. Nachdem das neue Öl Gelegenheit hatte, sich im Motorraum zu verteilen, ist der Füllstand erneut zu ermitteln. Falls erforderlich, ist noch soviel Öl nachzufüllen, dasdieses den Stand der "FULL"- Markierung erreicht. Bei den ersten Fahrten nach einem Ölwechsel sollte regelmäßig der Ölstand überprüft werden. Außerdem sollte im Bereich unterhalb des Fahrzeug auf Ölflecken geachtet werden. Das aufgefangene Altöl kann normalerweise bei Tankstellen, KFZ-Werkstätten oder Kaufhäusern mit einer KFZAbteilung abgegeben werden. Da so gesammelt Öl kann nach einem erneuten Raffinierungs-Prozeß wieder verwendet werden. Nachdem das in der Wanne aufgefangene Öl abgekühlt ist, sollte dieses in einen geeigneten Transportbehälter umgefüllt werden.
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