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  29. Kraftstoffilter erneuern
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:55 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

[Bild: 29.1.jpg] Die beiden Muttern der Kraftstoffleitungen am Filtergehäuse losen. Hierzu ist es möglicherweise erforderlich, mittels eine« geeigneten Schraubenschlüssels am Filtergehäuse zu kontern.

[Bild: 29.2.jpg]
Die Kraftstoffleitungen lösen, dann den Haltebügel losschrauben.

Achtung: Bevor der Kraftstoffilter gewechselt wird, ist zunächst der in der Kraftstoffanlage vorhandene Überdruck abzulassen.

Vierzylinder: Die beiden Leitungen am Kraftstoffilter unter Zuhilfenahme eines geeigneten Schraubenschlüssels lösen (Siehe Abbildung) Den Haltebügel am Kraftstoffilter lösen. Den alten Filter herausnehmen und entsorgen. Den neuen Kraftstoffilter einsetzen, hierbei darauf achten, das der auf dem Filter aufgedruckte Pfeil in Richtung der Zuleitung zur Einspritzanlage zeigt. Die beiden Kraftstoffleitungen am Kraftstoffilter befestigen, jedoch noch nicht festziehen. Den Haltebügel anbringen und fest verschrauben. Die beiden Muttern der Kraftstoffleitungen nun festziehen

V6-Maschine: Zunächst den in der Kraftstoffanlage herrschenden Überdruck ablassen (Kapitel 4). Ist keine Hebebühne vorhanden, das Fahrzeugheck auf Auffahrrampen fahren und ordentlichen Hart des Fahrzeuges sicherstellen. Keile oder ausreichend große Holzklötze vor die Vorderräder legen, um ein ungewolltes Wegrollen des Fahrzeugs zu verhindern. Eine benzinfeste Auffangwanne im Bereich unter dem Kraftstoffilter positionieren, um herauslaufenden Kraftstoff aufzufangen. Die Muttern der beiden Leitungen am Filter lösen (Abbildung). Den Filter leerlaufen lassen, dann die Leitungen ganz abziehen. Den Kraftstoff-Vorratsbehälter mittels einer geeigneten Schraubzwinge vor Verrutschen sichern. Den Haltebügel des Filters lösen und den Filter entnehmen. Den neuen Filter in den Haltebügel einschieben. Der auf dem Filtergehäuse angebrachte Pfeil muß in Richtung des Kraftstoffflusses (d. h. in Richtung der Einspritzanlage) zeigen. Die Schraube des Haltebügels anziehen, jedoch noch nicht ganz festziehen. Die beiden Kraftstoffleitungen an den axialen Verbindungen des Filters befestigen, jedoch noch nicht ganz festziehen. Die Schraube des Haltebügels festziehen. Die Muttern der Kraftstoffleitungen am Filter fest anziehen, hierzu evtl. mit einem 2. Schraubenschlüssel am Filter kontern. Die Zündung mehrere Male für ca. 2 Sek ein- und wiederausschalten, um den erforderlichen Druck im Kraftstoffsystem aufzubauen, dann nach Leckagen Ausschau hatten.

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  30. Keilriemenspannung überprüfen
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:50 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

[Bild: 30.1.jpg]
Die Keilriemenspannung kann wie im Bild gezeigt überprüft werden.

1 Die Keilriemenspannung kann wie in Abbildung oben gezeigt ermittelt werden. Hierzu wird der Keilriemen in der Mitte zwischen den beiden Riemenscheiben mit einem stabilen Lineal soweit wie möglich heruntergedrückt. Beträgt der Abstand zwischen den Riemenscheiben ca. 17,8 bis 28 cm, muß sich der Keilriemen ca. 6,3 mm herunterdrücken lassen. Beträgt der Riemenscheibenabstand 30 bis 40 cm, so muß sich der Riemen in der Mitte um ca. 12 mm herunterdrücken lassen.

2 Ein wesentlich exakteres Ergebnis läßt sich mit den Meßgeräten J-23600-B oder BT 33-95-ACBN von General Motors ermitteln. Mit diesen Geräten läßt sich die Kraft ermitteln, welche aufzubringen ist, um den Keilriemen eine bestimmte Strecke herunterzudrücken.

3 Zum Einstellen der Keilriemenspannung ist zunächst der Umlenkbolzen zu lösen. Mittels der Umlenkvorrichtung kann dann die Keilriemenspannung mit einem langen Schraubendreher oder einer Brechstange eingestellt werden. Achtung: Beim Hantieren mit der Brechstange vorsichtig umgehen, um weder den Umlenkmechanismuß, den Motor oder dessen Aggregate zu beschädigen.

4 Die Haltevorrichtung wieder festschrauben.

5 Ist der eingebaute Keilriemen stark verschlissen und muß durch einen neuen ersetzt werden, so ist zunächst wie unter 3 beschrieben vorzugehen. Der Keilriemen ist dann unter leichtem Zug von den Riemenscheiben herunter zulösen.

6 Bevor ein neuer Keilriemen eingesetzt wird, ist sicherzustellen, das dieser die selbe Länge und Breite wie der alte aufweist, d. h. der Herstellerspezifikation entspricht.

7 Nachdem der neue Keilriemen aufgezogen wurde, ist, um diesen zu befestigen, genauso vorzugehen wie bei einem gebrauchten Riemen.

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  31. Kühlsystem leeren, reinigen und befüllen
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:48 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

[Bild: 31.1.jpg]
Die Verschlußkappe des Kühlers ist unten rechts an diesem angebracht.

1 Das Kühlsystem sollte in regelmäßigen Abständen entleert, gereinigt und erneut befüllt werden. Erforderlich ist dies, um zum einen das richtige Mischungsverhältnis zwischen Wasser und Frostschutzmittel sicherzustellen, zum anderen um Rostschäden vorzubeugen.

[Bild: 31.2.jpg]


In den beiden Kühlmittelschläuchen sind Ablaßschrauben in Fahrtrichtung montiert.

2 Neben den Wartungsarbeiten am Kühlsystem sollten sämtliche Schläuche der Systems überprüft werden. Sind dort Schäden auszumachen, so sind die entsprechenden Schläuche und Leitungen zu erneuern. Achtung: Bei dem im Kühlsystem vorhandenen Frostschutzmittel handelt es sich um eine gesundheitsschädliche Flüssigkeit. Beim entleeren der Anlage ist mit Umsicht vorzugehen, damit keine Flüssigkeit in Augen, auf Körperteile oder lackierte Stellen des Fahrzeuges gelangen kann. Sollte dies dennoch geschehen sein, sind diese Stellen unverzüglich für mehrere Minuten mit kaltem Wasser abzuspülen. Sollte Flüssigkeit an Kleidungsstücke gelangt sein, sind diese ebenfalls sofort unter klarem Wasser gründlich auszuspülen, gleiches gilt für betroffene Lackpartien am Fahrzeug. Bevor die Kühlflüssigkeit abgelassen wird, sollte sichergestellt werden, das diese ordnungsgemäß entsorgt werden kann. Die Städte und Gemeinden bieten hierzu oftmals eine Sammelstelle.

3 Bei kalter Maschine die Verschlußkappe des Thermostates vorsichtig entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Läßt sich die Kappe nicht von Hand lösen, läßt sich diese mit einer großen Wasserpumpenzange und einen zum Schutz in die Backen eingeklemmten Lappen öffnen. Beim Drehen der Kappe darf diese nicht heruntergedrückt werden. Ist im Kühlsystem noch Überdruck vorhanden, so ist dieser entweichen zu lassen, bevor die Kappe gänzlich abgenommen wird. Achtung: Um der Gefahr von Verletzungen vorzubeugen, darf die Verschlußkappe unter keinen Umständen bei betriebswarmen Motor abgenommen werden. Die heißen Dämpfe könnten hierbei explosionsartig entweichen und schwere Verbrennungen verursachen.

4 Das Thermostat herausnehmen.

5 Die Verschlußkappe aufsetzen und festdrehen.

6 Eine ausreichend große Auffangwanne unter den Kühler legen, diese sollte ca. 10 l Wasser aufnehmen können. Entsprechend kleinere Wannen unter die Ablaßöffnungen in den Kühlmittelschläuchen und am Motorblock legen.

7 Den Verschluß am Kühler, den Kühlmittelschläuchen und am Motorblock öffnen (Siehe Abb.). Hierbei vorsichtig vorgehen, damit kein heraustretendes Kühlmittel in Augen oder auf die Haut gelangen kann.

8 Nachdem das gesamte im System vorhandene Kühlmittel ausgetreten ist, die Öffnungen wieder verschließen.

9 Das Kühlsystem mit der vorgegebenen Menge Wasser auffüllen und den Motor für einige Minuten laufen lassen. Danach das System erneut entleeren. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis die austretende Flüssigkeit klar und durchsichtig ist, d. h. sämtliche Kühlmittelreste ausgespült wurden.

10 Sämtliche Ablaßöffnungen schließen und fest anziehen.

11 Die Haltebolzen des Kühlmittel-Vorratsbehälters lösen und diesem aus dem Fahrzeug herausnehmen. Den Inhalt des Vorratsbehälters in ein geeignetes Gefäß gießen und diesen mit klarem Wasser ausspülen. Danach den Vorratsbehälter wieder einbauen.

12 Durch die Einfüllöffnung im Kühler die entsprechende Mischung aus Wasser und Frostschutz einfüllen, bis der Füllpegel die obere Kante des Einfüllstutzens erreicht hat. Den Kühlflüssigkeits-Vorratsbehälter bis zur "FULL"-Markierung mit dem Wasser/ Frostschutzgemisch befüllen. Die Verschlußkappe des Vorratbehätters aufsetzen und festdrehen.

13 Den Motor starten und laufen lassen, bis dieser die normale Betriebstemperatur erreicht hat.

14 Den Motor weiterhin im Leerlauf drehen lassen und Kühlmittel durch die Einfüllöffnung des Kühlers nachfüllen, bis der Füllstand die obere Kante des Einfüllstutzens erreicht hat. Danach die Verschlußkappe aufsetzen und festdrehen, hierbei auf ordnungsgemäße Ausrichtung (Pfeile auf der Kappe) achten.

15 Die Thermostat-Verschlußkappe lösen und das Thermostat einsetzen. Dann die Verschlußkappe aufsetzen und festdrehen.

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  32. Ventildeckel- Überdruck- System
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:46 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

[Bild: 32.1.jpg]
Bei Fahrzeugen mit der Vierzylindermaschine befindet sich das Steuerventil zwischen einem Lförmigen Gummirohr und einem in Richtung Drosselklappe verlaufenden Schlauch.

[Bild: 32.2.jpg]
Das Filterelement 'steckt' in einer Gummibuchse direkt auf dem Ventildeckel.

1 Läuft die Maschine im 'Leerlauf oder höheren Drehzahlbereichen 'unrund', kann die Ursache hierfür möglicherweise in einem verstopften Ventildeckelüberdruckventil oder -Filter liegen.

Vierzylinder:

2 Das Überdruckventil befindet sich am Ende des Lförmigen Gummirohrs, welches in eine Gummibuchse am Ventildeckel (nahe der Drosselklappe) eingesteckt ist. Das Filterelement ist zwischen Ventildekkel und Ansaugschnorchel des Luftfilters zu finden.

3 Den Motor Betriebstemperatur erreichen und im Leerlauf drehen lassen, dann das L-förmige Gummirohr aus der Buchse im Ventildeckel herausziehen.

4 Durch zuhalten des Ventils überprüfen, ob an diesem der in der Ansaugbrücke herrschende Unterdruck anliegt. Es muß ein leichter Sog am Ventil spürbar sein, die Drehzahl muß leicht absacken. Liegt kein Vakuum an oder verändert sich die Drehzahl nicht, ist das Gummirohr auf Verstopfungen zu untersuchen. Ist das Rohr in Ordnung (d. h. freier Durchgang), so ist der Filter auf Verstopfungen zu untersuchen. Ist auch dieser fehlerfrei, so muß das Steuerventil untersucht werden.

5 Den Motor ausschalten und das L-förmige Gummirohr ausbauen, hierzu die Halteklammem mit einer geeigneten Flachzange lösen.

6 Das Ventil schütteln, hierbei auf ein leichtes Rasseln im Ventil achten, welches durch die im Ventil befindliche Metallkugel verursacht wird. Ist kein solches Rasseln zu vernehmen, muß das Ventil durch ein neues ersetzt werden. Beim Kauf des neuen Ventils unbedingt darauf achten, das dieses dem des jeweiligen Fahrzeug, Baujahr und Motorvariante entspricht.

7 Das Ventil In das L-förmige Gummirohr einstecken, bis dieses sicheren Halt hat. Achtung: Beim Einbau darauf achten, daß das Ventil richtigherum eingebaut wird, andernfalls bei falscher Einbaulage das Ventil keine steuernde Funktion hat

8 Den Gummischlauch auf das freie Ende des Ventils aufstecken und mit der Halteklammer sichern.

9 Die Gummibuchse im Ventildeckel überprüfen. Sind Beschädigungen oder Versprödungen festzustellen, so ist die Buchse zu erneuern.

10 Steuerventil und L-förmiges Gummirohr in die Buchse im Ventildeckel einstecken.

[Bild: 32.4.jpg]
Die Komponenten der Ventildeckelbelüftung befinden sich oben auf dem vorderen u. hinteren Ventildeckel.

V6-Maschine:

11 Die grundsätzliche Vorgehensweise zur Überprüfung des Ventils bei Fahrzeugen mit der VG-Maschine ist ähnlich der beim Vierzylinder. Das Ventil befindet sich hier zwischen dem L-förmigen Rohr, welches aus dem hinteren Ventildeckel ragt und dem Verbindungsrohr zwischen vorderem und hinterem Ventildeckel (Siehe Abbildung oben).

[Bild: 32.3.jpg]
Das Überdruckventil befindet sich im Bereich der hinteren Zylinderbank zwischen Ventildeckel und dem L-förmigen Rohr.

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  33. Luftfilter erneuern
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:42 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

Bei der Vierzylindermaschine sind zunächst die beiden Muttern auf der Luftfiltergehäuse-Oberseite zu lösen, danach den Gehäusedeckel abnehmen. Den alten Luftfilter aus dem Gehäuse nehmen und, falls erforderlich, das Gehäuse säubern. Den neuen Filter einlegen, danach den Gehäusedeckel auflegen und mittels der beiden Muttern an der Oberseite befestigen. Bei Fahrzeugen mit der V6-Maschine befindet sich der Luftfilter in einem "Topf" links im Fahrzeugheck in unmittelbarer Nähe der B-Säule (Unter der Lufteinlaß-Klappe). Der Deckel des Gehäuses wird durch eine 13er Muttern gesichert. Nachdem dieses gelöst wurde, kann der Deckel abgenommen und das Filterelement entnommen werden. Falls erforderlich, das Gehäuse reinigen. Den neuen Filter einsetzen und das Gehäuse mit dem Deckel verschließen, dann die zentrale Befestigungsmutter anziehen.

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  34. Kompression überprüfen
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:42 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

Durch die Kompressionsprüfung kann recht zuverlässig der Gesamtzustand des Motors ermittelt werden. Liegt die Kompression zu tief, kann dies möglicherweise an defekten Kolbenringen, Ventilen oder Ventilschäften oder an einer zerstörten Zylinderkopfdichtung liegen. Das Fahrzeug auf normale Betriebstemperatur bringen, danach den Motor für ca. 10 Min. abschalten, damit der Katalysator abkühlen kann. Achtung: Vor den weiteren Arbeiten unbedingt die Hochspannungsleitung zwischen Zündspule und Zündverteiler abnehmen, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

[Bild: 34.1.jpg]
Beim Starten der Maschine die Kurbelwelle mindestens 4 mal drehen lassen, hierbei die Drosselklappe weit geöffnet halten.

Den Bereich um die Zündkerzen vorsichtig säubern. Hierdurch wird verhindert, das bei herausgeschraubten Zündkerzen Fremdstoffe in den Zylinder gelangen können. Die Zündkerzen (vorsichtig) herausdrehen. Das Luftfiltergehäuse öffnen und den Filter entnehmen. Anmerkung: Da bei der Kompressionsprüfung der Motor mehrere Male durchgedreht werden muß, sollte die Starterbatterie voll oder zumindestens fast voll sein. , Das Kompressions-Meßgerät am 1. Zylinder anschließen und die Drosselklappe von Hand so weit wie möglich öffnen, dann den Motor starten (Die Kurbelwelle sollte sich mindestens 4 mal drehen). Wird ein einfaches Meßgerät ohne Papierschreiber verwendet. Zylindernummer und Ergebnis unbedingt notieren. Die volle Kompression sollte bereits nach der 1. bis 4. Kurbelwellenumdrehung anliegen. Baut sich die volle Kompression erst nach weiteren Versuchen auf, ist möglicherweise eines der Ventile defekt, die Kopfdichtung undicht oder der Zylinderkopf gerissen. Den größten abgelesenen Wert mit der Werksspezifikation vergleichen.

Die oben beschriebene Prozedur mit den anderen Zylindern wiederholen. Die Differenz zwischen dem geringsten und dem größten Kompressionswert der einzelnen Zylindern darf nicht mehr als 70% betragen. Keiner der abgelesenen Werte darf unter 100 psi liegen. Ein bis Zwei Teelöffel Motorenöl durch die Kerzenöffnung in den Zylinder geben (Hierzu empfiehlt sich die Benutzung einer kleinen Ölkanne) und die Kompressionsermittlung erneut durchführen. Steigt die Kompression merklich nach der Zugabe von Motorenöl, sind mit großer Sicherheit die Kolbenringe undicht. Bleibt der Wert gleich oder steigt nur gering, ist die Undichtigkeit bei den Ventilen oder der Kopfdichtung zu suchen. Defekte an den Ventilen können z. B. abgenutzte Ventilsitze, Riefen in den Schäften oder 'krumme' Venti lschäfte sein. Weisen zwei unmittelbar benachbarte Zylinder eine ähnlich geringe Kompression auf, ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Kopfdichtung zwischen diesen beiden gebrochen. Befindet sich Kühlflüssigkeit in den betroffenen Zylindern oder im Kurbelgehäuse, ist ein Wechsel der Kopfdichtung unumgänglich. Liegt die Kompression höher als werksseitig spezifiziert, haben sich in den Zylinder möglicherweise Verbrennungsrückstände (Kohlenstoff-Ablagerungen) angesammelt. Ist dies der Fall, muß der Zylinderkopf abgenommen und gereinigt werden (Kapitel 2). Sind die Kompressionswerte in der Gesamtheit zu gering oder variieren sehr stark zwischen den einzelnen Zylindern, sollte die Hilfe einer qualifizierten Fachwerkstatt in Anspruch genommen werden, um die Fehlerquelle genauer zu lokalisieren.

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  35. Zündkerzen erneuern
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:39 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

[Bild: 35.1.jpg]
Hersteller von Zündkerzen empfehlen die Verwendung eines Spezialwerkzeuges zum Überprüfen des Elektroden- Abstands. Läßt sich der Draht ohne jeden Widerstand zwischen den Elektroden bewegen, ist die Zündkerze durch eine neue zu ersetzen.

[Bild: 35.2.jpg]
Um den Elektrodenabstand einzustellen, die Außenelektrode wie oben gezeigt mit einem Spezialwerkzeug oder einer kleinen Flachzange vorsichtig bewegen. Hierbei vorsichtig vorgehen, um weder die Mittelelektrode noch den Porzellan- Isolator zu beschädigen.

Anmerkung: Bei Fahrzeugen, welche mit der V6-Maschin ausgestattet sind, kann der Zündkerzenwechsel wesentlich vereinfacht werden, wenn zuvor die Motorraumabdeckung abgenommen wird. Hierzu jeweils die beiden Schrauben auf der linken und rechten Sehe der Klappe in Nähe des Scharniers lösen.

Zum Wechseln der Zündkerzen ist eine spezielle Kerzen- Nuß erforderlich, welche im Fachhandel erhältlich ist. Die Nuß muß in Innenteil eine Gummibuchse aufweisen, welche den Keramik-Isolator der Zündkerze beim Ein- und Ausbau vor mechanischer Beschädigung schützt. Empfehlenswert ist ebenfalls der Kauf eines Drahtmeßgerätes, durch welches der Elektrodenabstand ermittelt werden kann. Beim Kauf neuer Zündkerzen ist unbedingt darauf zu achten, das diese für den jeweiligen Motortyp zulässig sind. Genauere Informationen über den zu verwendenden Zündkerzentyp sind im Benutzerhandbuch oder auf den Abgas- Kontroll-Schild unter der Motorhaube zu finden. Weichen die Angaben voneinander ab, so sind die auf dem Abgas- Kontroll- schild angegebenen Zündkerzen zu verwenden. Achtung: Es wird dringend davon abgeraten, Zündkerzen europäischer Hersteller oder Sonderangebote aus dem Supermarkt zu verwenden; durch den falschen Wärmewert können schwere Motorschäden entstehen. Die neuen Zündkerzen zunächst auf Defekte untersuchen.

Sind Risse oder Absplitterungen im Keramik-Isolator zu erkennen, darf die jeweilige Zündkerze nicht verwendet werden. Bevor die Zündkerzen eingesetzt werden, ist zunächst der Elektroden-Abstand zu überprüfen. Hierzu das passende Fühlerelement des Meßwerkzeuges zwischen Mittelelektrode und L-förmiger Außenelektrode vorsichtig bewegen, hierbei muß ein geringer Widerstand spürbar sein. Ist der Abstand nicht ordnungsgemäß so ist dieser entsprechend der Angaben auf dem Abgas-Kontroll-Schild einzustellen. Befindet sich die Außenelektrode nicht direkt über der Mittelelektrode, diese vorsichtig zur Mitte hin biegen. Um die Gefahr des Vertauschens der Zündkabel auszuschließen, nur jeweils an einer Zündkerze arbeiten. Zum Lösen des Zündkabels niemals am Kabel ziehen, sondern nur an dem am Ende angebrachten Kerzenstecker. Sollte sich der Kerzenstecker nur schwer herausziehen lassen, läßt sich dieser eventuell durch leichte Verdrehen besser lösen. Ist eine Druckluftpistole vorhanden, sollte mit dieser zunächst der Bereich um das Kerzenloch gereinigt" werden, bevor die Zündkerze herausgedreht wird. Ist keine Druckluft vorhanden, hilft notfalls auch eine normale Fahrrad- Luftpumpe weiter. Die Zündkerze vorsichtig herausdrehen. Die Zündkerze mit den auf der folgenden Seite gezeigten Photos vergleichen, um einen Eindruck vom Gesamtzustand des Motors zu erlangen.

[Bild: 35.3.jpg]Normal: Symptome: Bräunliche oder graue Farbe der Elektrode und leichte Abnutzung der Elektrode. Beim Erneuern der Zündkerzen stets darauf achten, das solche gleichen Wärmewertes verwendet werden.

[Bild: 35.5.jpg]Kohlenstoff-Ablagerungen
Symptome. - Trockene, Russartige Ablagerungen deuten auf zu fettes Gemisch hin. Verursachers Zündaussetzer, schlechten Kaltstart und verminderte Drehfreudigkeit
Abhilfe: Überprüfen, ob Luftfilter verstopft ist oder Zündverteilerfinger oder Verteilerpunkte abgenutzt sind. Evtl. Zündkerzen mit längerer Elektrode verwenden.

[Bild: 35.7.jpg]Ablagerungen
Symptome: Hellbraune Ablagerungen an einer oder beiden Elektroden. Können durch einige Öl- oder Kraftstoff add itive entstehen. Umfangreiche Ansammlungen können zu Zündaussetzern und Leistungsverlusten beim Beschleunigen führen.
Abhilfe: Bilden sich bereits nach wenigen Kilometern oder nur kurzer Zeit starke Ansammlungen von Ablagerungen, sind die Ventilschaftdichtungen zu erneuern. Evtl. Kraftstoffmarke wechseln.

[Bild: 35.9.jpg]Nietall-Ablagerungen
Symtome: Nach mehreren Fehlzündungen oder falsch eingestellten Motor können sich, nachdem der normale Betriebszustand der Maschine wiederhergestellt wurde, metallische Ablagerungen läsen und in den Isolator eindringen. Bei hohen Drehzahlen lösen sich ebenfalls Ablagerungen und führen zu Zündaussetzern.
Abhilfe: Neue Zündkerzen einsetzen oder die alten gründlich reinigen und erneut einsetzen.

[Bild: 35.11.jpg]Abgenutzte Zündkerze
Symptome: Runde Elektrode mit geringen Ablagerungen. Normale Farbe. Verursacht schlechtes Startverhalten bei kalter Witterung.
Abhilfe: Zündkerzen durch neue des gleichen Temperaturbereichs ersetzen.

[Bild: 35.13.jpg]Öl-Ablagerungen
Symptome: Ölverschmierte Zündelektroden durch zu seltene Kontrolle des Motorenöls. Öl gelangt möglicherweise durch abgenutzte Ventilschäfte oder Kolbenringe in den Bremsraum. Verursachen schlechtes Startverhalten, Fehlzündungen oder Aussetzer und ungenügende Drehfreude.
Abhilfe: Die undichten Stellen reparieren und neue Zündkerzen einsetzen.

[Bild: 35.4.jpg]Verglaste Kerze
Symptome: Der Isolator weist eine gelbliche, glasartige Oberfläche auf. Kann als Hinweis auf schlagartig angestiegene Temperatur in den Brennräumen beim Beschleunigen gewertet werden. Kann zu Zündaussetzern bei hoher Geschwindigkeit führen.
Abhilfe: Neue Zündkerzen einsetzen. Evtl. Kerzen mit geringerem Brennwert verwenden.

[Bild: 35.6.jpg]Mechanische Beschädigung
Symptome: Kann evtl. durch Fremdkörper im Brennraum oder 'zu lange' Zündkerzen hervorgerufen werden. Resultiert in einem ausgefallenem Zylinder und möglicherweise Beschädigung des jeweiligen Kolbens.
Abhilfe: Evtl. den Fremdkörper entfernen und / oder neue Zündkerzen einsetzen.

[Bild: 35.8.jpg]Elektroden-Kurzschluss
Symptome: Verbrennungsrückstände oder Metallpartikel sammeln sich zwischen den Elektroden an und bewirken einen Kurzschluss. Kann zu einem "toten" Zylinder führen.
Abhilfe: Die Rückstände zwischen den beiden Elektroden mit einem geeigneten Werkzeug vorsichtig entfernen.

[Bild: 35.10.jpg] Kerze mit falschem Brennwert
Symptome: Am Isolator sind kleine "Bläschen" auszumachen, Elektrode(n) stark abgebrannt. Keine Ablagerungen.
Abhilfe: Überprüfen, ob die verwandten Zündkerzen den richtigen Wärmewert aufweisen. Zündeinstellung und Gemischaufbereitung überprüfen (evtl. zu dünnes Gemischt'. Ansaugbereich auf Leckagen oder verstopfte Ventile untersuchen. Kühlmittel-Stand und Kühler auf Verstopfungen überprüfen.

[Bild: 35.12.jpg]Frühzündung
Symptome: Geschmolzene Elektroden. Weißer Isolator, evtl. mit Fremdkörpereinschlüssen. Kann zu schweren Motorschäden führen.
Abhilfe: Überprüfen, ob die Zündkerzen den vorschriftsmäßigen Brennwert aufweisen. Zündeinstellung überprüfen. Kraftstoff-Gemischmengenregler überprüfen (evtl. zu dünnes Gemisch). Kühlsystem auf Verstopfungen untersuchen. alle und Schmierstoffe überprüfen.

[Bild: 35.14.jpg]Defekter Isolator
Symptome: Gebrochener oder eingerissener Isolator. Falsches Vorgehen beim Einstellen des Kontaktabstandes kann zum Bruch des Isolators führen. Beschädigungen der Kolben sind evd. möglich.
Abhilfe: Sicherstellen, das die Klopffestigkeit des verwandten Kraftstoffs der des für den Motor erforderlichen entspricht. Vorsichtig beim Einstellen des Kantaktabstandes und beim eindrehen der Zündkerzen.

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  36. Zündkabel, Verteilerkappe und Verteilerfinger überprüfen
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:29 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

[Bild: 36.1.jpg]
Die Innenseite der Verteilerkappe auf Ablagerungen und extremen Verschleiß der Abgriffe überprüfen.

[Bild: 36.2.jpg]
Der mittlere Kontakt (s. Pfeil) darf weder korrodiert noch stark abgenutzt sein.

1 Bei jedem Zündkerzenwechsel sollten auch die Zündkabel Oberprüft werden.

2 Bevor mit der eigentlichen Kontrolle der Kabel begonnen wird, sollten diese bei laufendem Motor einer Sichtprüfung unterzogen werden. Hierzu eine abgedunkelte Garage mit ausreichender Ventilation aufsuchen und den Motor starten. Jeden Zündkerzenstecker genau beobachten, dabei vorsichtig vorgehen, um nicht mit rotierenden Maschinenteilen in Kontakt zu kommen. Sind in einem der Zündkabel Brüche vorhanden, so muß an dieser Stelle deutlich ein in Richtung Motor überspringender Funke zu sehen sein. In diesem Fall sind die Zündkabel durch neue zu ersetzen. Den Motor ausschalten und abkühlen lassen.

3 Die Zündkabel sollten der Reihe nach einzeln kontrolliert werden, um die Möglichkeit des Vertauschens der Zündkabel zu verringern. Als sinnvoll hat sich erwiesen, die Zündkabel mit einem Aufkleber zu versehen, anhand dessen die Nummer des Kabels zu erkennen ist

[Bild: 36.3.jpg]
Zündreihenfolge

4 Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze lösen. Ist hierzu kein Spezialwerkzeug vorhanden, wird das abziehen durch leichtes Drehen des Steckers erleichtert. Keinesfalls darf direkt am Kabel gezogen werden. Die hierdurch enstehenden Brüche und Risse im Kabelinneren führen zu Zündaussetzern und Leistungsverlusten. Nach Abziehen der Zündkabel stellt die Zuordnung der Kabel bei Fahrzeugen mit der VG-Maschine oftmals ein Problem dar. Das hier gezeigte Schema soll Klarheit verschaffen.

5 Die Innenseite der Stecker auf Korrosion überprüfen. Korrodierte Stecker sind an einem weißen, pulverigem Belag an der inneren Metallbuchse zu erkennen. Den jeweiligen Stecker wieder auf die Zündkerze aufstecken, hierbei auf festen Sitz achten. Mit einem geeignetem Tuch das Zündkabel auf ganzer Länge reinigen. Dann das Kabel auf scharfe Knicke, Brüche, Risse oder ähnliche Defekte untersuchen. Hierbei darf das Kabel nicht scharf geknickt werden, andernfalls Funktionsstörungen auftreten können.

6 Das andere Ende des Zündkabels am Verteiler lösen. Hierbei darf ebenfalls nur am Stecker angefasst werden, nicht direkt am Kabel gezogen werden. Die Innenseite des Steckers wie oben beschrieben auf Korrosion untersuchen. Danach das Kabel wieder aufstecken, hierbei auf sicheren Halt achten. Die verbliebenen Zündkabel wie oben beschrieben überprüfen. Nochmals kontrollieren, ob sämtliche Stecker festen Halt haben.

7 Ist das Einsetzen neuer Zündkabel erforderlich, muß darauf geachtet werden, das nur der für das jeweilige Fahrzeug zulässige Kabeltyp verwendet wird. Auch hier schrittweise vorgehen, d. h. die Kabel der Reihe nach ersetzen, um die Gefahr des Vertauschens einzelner Kabel zu verringern. Die Verteilerkappe lösen, hierzu die beiden seitlich angebrachten Phillips-Schrauben lösen. Die Innenseite des Verteilers auf Brüche oder Korrosion untersuchen. Ebenfalls auf ausgebrannte oder lose Kontakte achten (Siehe Abbildung) Den Verteilerfinger lösen und auf Brüche und Korrosion untersuchen (Siehe Abbildung).

8 Sind Defekte an Verteilerfinger oder -Kappe zu sehen, so sind sowohl Kappe als auch Verteilerfinger zu ersetzen. Anmerkung: Es ist gängige Praxis, bei jedem Zündkerzenwechsel auch Verteilerkappe und Verteilerfinger zu erneuern.

9 Beim Einbauen einer neuen Verteilerkappe mit Bedacht vorgehen. Jeweils ein Kabel nach dem anderen von der alten Kappe lösen und auf die entsprechende Stelle der neuen Kappe stecken. Es ist nicht ratsam, alle Kabel gleichzeitig von der alten Kappe zu lösen, da diese beim Aufstecken auf die neue Kappe mit Sicherheit vertauscht würden.

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  37. Abgas-Rückführungsventil überprüfen
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:25 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

[Bild: 37.1.jpg]
Bei kaltem Motor muß sich die Membrane des Ventils bereits durch leichtes Drücken mit den Fingern nach oben bewegen lassen.

[Bild: 37.2.jpg]
Bei laufenden, betriebswarmen Motor am Steueranschluß des Abgas-Rückführungsventils mit einer geeigneten Vakuumpumpe Unterdrück erzeugen. Der Motor muß anfangen zu stottern und nach kurzer Zeit 'absaufen'.

Bei Fahrzeugen mit der Vierzylindermaschine befindet sich das Ventil für die Abgasrückführung zwischen dem V5entildeckel und der Drosselklappe im hinteren Motorenteil. Bei Fahrzeugen mit der V6-Maschine ist das Ventil auf der Crosspipe (Abgas-Hosenrohr, welches die beiden Abgaskrümmer verbindet) zu finden. Probleme mit der Abgasanlage werden oftmals durch ein verstopftes oder schwergängiges Abgas- ückführungsventil verursacht Bei kalter Maschine unter das Ventil fassen und die Membrane mit den Fingern vorsichtig nach oben Bewegen. Läßt sich die Membrane nicht oder nur schwer bewegen, so ist das Ventil zu erneuern. Die Unterdruckverbindung am Steuerteil des Ventils lösen und eine Vakuumpumpe anschließen. Den Motor anlassen und wenige Minuten laufen lassen, bis dieser normale Betriebstemperatur erreicht hat. Bei laufendem Motor langsam Unterdruck an das Steuerventil anlegen. Der Motor muß anfangen zu stottern und nach kurzer Zeit 'absaufen'. Verhält sich das Ventil nicht wie oben beschrieben, so ist dieses durch ein neues zu ersetzen.

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  38. Zündzeitpunkt überprüfen und einstellen
Geschrieben von: Michael_Frey - 21.09.2012, 20:24 - Forum: Kapitel A - Wartungsarbeiten - Keine Antworten

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Die Markierungen auf der Riemenscheibe und der Blechlasche müssen sich gegenüberstehen.

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Den Bolzen am Halteblech des Zündverteilers nur soweit lösen, das sich der Verteiler von Hand verdrehen läßt.

Achtung: Zum Einstellen der Zündung ist es unbedingt erforderlich, die auf dem VECI-Schild (Vehide Emission Control Information, Schadstoff- Emissions-Informationsschild unter der Motorhaube) zu beachten. Neben den vor den Einstellarbeiten erforderlichen Arbeiten sind dort die für das jeweilige Fahrzeug gültigen Einstellwerte angegeben. Die im Folgenden beschriebenen Arbeiten gelten sowohl für Fahrzeug mit Vierzylinder- als auch für solche mit der V6-Maschine; Weichen die Angaben auf dem VECI-Schild hiervon ab, so sind diese zu befolgen.

1 Die Handbremse anziehen und die Antriebsräder blockieren.

2 Den Motor anlassen und normale Betriebstemperatur erreichen lassen.

3 Vor weiteren Arbeiten sicherstellen, das die "Service'-Leuchte im Wageninneren erloschen ist.

4 Den Motor ausscharten, sobald dieser Betriebstemperatur erreicht hat.

5 Den Diagnosestecker in der Mittelkonsole freilegen. Hierzu die Abdeckplatte abnehmen, nach die beiden Halteschrauben gelöst wurden.

6 Mittels eines kurzen Stückes Draht eine Verbindung zwischen den Klemmen "A" und "B" herstellen (Siehe Abbildung).

7 Die "Service"-Leuchte in der Instrumententafel muß zu blinken beginnen.

8 Die Stroboskoplampe anschließen, hierzu die Hinweise des Herstellers beachten. Unbedingt darauf achten, das keines der Kabel in den Einflußbereich von bewegten Motorteilen gelangen kann.

9 Die Induktionsklemme der Stroboskoplampe am Zündkabel des 1. Zylinders anschließen, dann den Motor anlassen. Mit der Stroboskop- Lampe den Bereich Riemenscheibe / Blechlasche (S. Abb. 38.2) ausleuchten. Die Blechlasche verfügt über 6 oder 8 Markierungen im 2°-Raster. Das abgelesene Ergebnis notieren.

10 Induktionsklemme am Zündkabel des 4. Zylinder anschließen, Meßergebnis notieren.

11 Die beiden Werte addieren und durch 2 Teilen (Bilden des Mittelwertes).

12 Liegt die ermittelte Wert nicht innerhalb des auf dem VECI-Schild angegebenen Bereichs, ist eine Neueinstellung der Zündung erforderlich.

13 Die Induktionsklemme erneut am Zündkabel des 1. Zylinder anbringen.

14 Den Bolzen an der Halteklammer des Zündverteilers lösen, bis sich der Verteiler mit der Hand verdrehen läßt. Ist der Mittelwert der am 1. und 4. Zylinder gemessenen Werte geringer als der Mindestwert auf dem VECI-Schild, so ist der Verteiler behutsam entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen. Ist der ermittelte Wert zu groß, so muß der Zündverteiler im Uhrzeigersinn verdreht werden.

15 Ist der entsprechende Wert erreicht, ist der Bolzen am Verteilerfuß festzuziehen.

16 Die Messung wiederholen. Hierdurch wird sichergestellt, das der Verteiler sich beim Festziehen des Haltebolzens nicht verstellt hat.

17 Die Messungen an den Zylindern 1 und 4 wiederholen.

18 Die ermittelten Werte addieren und durch 2 dividieren. Liegt der ermittelte Wert noch immer nicht innerhalb der auf dem VECISchild angegebenen Spezifikation, so sind die obigen Arbeiten zu wiederholen.

19 Die Verbindung zwischen den Klemmen "A" und "B" am Diagnosestecker lösen. Die "Service"-Leuchte muß erlöschen.

20 Die Abdeckplatte in der Mittelkonsole anbringen.

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