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  13. Überprüfen des Ladesystems
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:04 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

1 Tritt eine Fehlfunktion im Ladesystem auf, so muß dieser nicht unbedingt durch einen Defekt in der Lichtmaschine hervorgerufen worden sein. Zunächst sollten folgende Punkte überprüft werden:

a) Die Anschlüsse der Batteriekabel an der Batterie. Sind diese sicher befestigt und frei von Oxydationsrückständen ?

b) Die Menge von Elektrolytflüssigkeit und dessen spezifisches Aufnahevermögen. Ist nicht ausreichend Elektrolytflüssigkeit vorhanden, so ist welche nachzufüllen. Ist die Batterie entladen, so muß diese wieder aufgeladen werden. In einigen Fällen, in welche die Batterie die durch das Ladegerät zugeführte Energie nicht 'haken' kann, muß die Batterie durch eine neue ersetzt werden.

c) Die elektrischen Anschlüsse an der Lichtmaschine überprüfen. Diese müssen sicher befestigt und in gutem Zustand sein.

d) Die Keilriemenspannung und den Zustand des Keilriemens überprüfen. Ist dieser stark zerschlissen, so muß er durch einen neuen ersetzt werden. Rutscht der Keilriemen auf den Riemenscheiben durch, so ist die Keilriemenspannung zu justieren.

e) Sind die Montagebolzen der Lichtmaschine fest angezogen ? Falls nicht, kann es zu einem Massefehler kommen.

f) Den Motor starten und kontrollieren, ob die Lichtmaschine unnatürliche Geräusche erzeugt.

2 Unter Zuhilfenahme eines Voltmeters ist zunächst die an der Batterie anliegende Spannung bei ausgeschaltetem Motor zu überprüfen. Diese sollte ca. 12 Volt betragen.

3 Den Motor starten und die an der Batterie anliegende Spannung erneut kontrollieren. Diese sollte nun im Bereich zwischen 14 und 15 Volt liegen.

4 Zunächst die D-förmige Aussparung in der Gehäuserückwand der Lichtmaschine lokalisieren. Nun mit einem Schraubendreher in die Aussparung stechen, so das der darin befindliche Kontakt mit dem Gehäuse (Masse) verbunden wird. Achtung: Bei eingestecktem Schraubendreher wird der Spannungsregler in der Lichtmaschine überbrückt. Die nun von der Lichtmaschine gelieferte Spannung kann Werte von 18 Volt und darüber erreichen, hierdurch können bereits nach kurzer Zeit Defekte in der elektrischen Anlage des Fahrzeugs verursacht werden. Der Kontakt darf daher nur solange überbrückt werden, bis eine Spannung vom Voltmeter abgelesen wurde.

5 Bei überbrücktem Testanschluß sollte die abgelesene Spannung bei ca. 15 Volt oder höher liegen.

6 Liegt die abgelesene Spannung deutlich darunter, ist die Lichtmaschine defekt und sollte durch eine neue ersetzt werden.

7 Beträgt die abgelesene Spannung 15 Volt oder mehr, ohne das die Batterie aufgeladen wird, ist möglicherweise der Spannungsregler in der Lichtmaschine defekt. Ist dies der Fall, so ist die Lichtmaschine zunächst auszubauen (Abschnitt 15) und bei einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen zu lassen.

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  14. Lichtmaschine aus- und wiedereinbauen
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:03 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

[Bild: Auftrag%20%201_Picture91.jpg]
Eine typische Lichtmaschine


1 Batterieanschluß (BAT)
2 Anschluß Nr. 1
3 Anschluß Nr. 2
4 Testanschluß

Ausbauen

1 Zunächst das Massekabel an der Batterie lösen.

2 Die Justierbolzen lösen und den Keilriemen entfernen.

3 Ist keine Hebebühne vorhanden, ist das Heck des Fahrzeugs auf dafür geeignete Auffahrampen zu fahren sowie die Vorderräder zu blockieren oder mittels eines Wagenhebers anzuheben.

4 Den zweipoligen Stecker aus dem oberen Bereich der Gehäuserückwand der Lichtmaschine abziehen. Nun die Mutter lösen, welche das Kabel für Spannungsversorgung der Batterie mit der Lichtmaschine verbindet und das Kabel entfernen (Siehe Abbildung 14.4).

5 Nun die beiden Haltebolzen der Lichtmaschine lösen.

6 Die Lichtmaschine nach unten aus dem Fahrzeug herausnehmen.

Wiedereinbau

7 Die Lichtmaschine zunächst in die richtige Position bringen, dann den zweipoligen Stecker auf der Gehäuserückseite einstecken und das Versorgungskabel für die Batterie befestigen.

8 Die beiden Bolzen für die Halterung der Lichtmaschine einstecken und sicher befestigen.

9 Den Keilriemen auflegen und auf die vorgeschriebene Spannung justieren (Kapitel 1).

10 Das Massekabel an der Batterie erneut befestigen.

[Bild: Auftrag%20%201_Picture92.jpg]
Die beiden Gehäusehälften müssen eindeutig markiert werden, bevor die Lichtmaschine zerlegt wird.

[Bild: Auftrag%20%201_Picture93.jpg]
15.3
Eine an der Gehäuserückseite eingestecker Büroklammer hält die Schleiferkohlen während des Zerlegens und des Zusammenbaus der Lichtmaschine. Das Aussehen der jeweiligen Lichtmaschinen kann evtl. differieren.

[Bild: Auftrag%20%201_Picture94.jpg]
Um die Schleiferkohlen in der Lichtmaschine auszuwechseln, sind zunächst einige Komponenten zu entfernen.
1 Reglerdioden Montagebolzen
2 Widerstand (falls vrarhd.)
3 Spannungs Regler
4 Spannungsregler Montagebolzen

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  15. Schleiferkohlen der Lichtmaschine erneuern
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:00 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

1 Zunächst die Lichtmaschine aus dem Fahrzeug ausbauen (Siehe Abschnitt 14).

2 Bevor die Lichtmaschine zerlegt wird, sollten zunächst die beiden Gehäusehälten mit wasserfester Farbe markiert werden. Dies geschieht, um den späteren Zusammenbau zu erleichtern (Siehe Abbildung 15.2).

3 Auf der Gehäuserückseite der Lichtmaschine wird nun, wie in Abbildung 15.3 gezeigt, eine Büroklammer eingesteckt. Dies ist erforderlich, um die Schleiferkohlen zu fixieren, damit diese beim Auseinanderbau der beiden Gehäusehälften nicht herausfallen können.

4 Nun die vier langen Bolzen an der Rückseite der Lichtmaschine lösen, welche die beiden Gehäusehälften miteinander verbinden. Die hintere Gehäusehälfte nun vorsichtig abziehen (Die Büroklamme muß noch immer eingesteckt sein).

5 Die Montagebolzen des Stators lösen, welche diesen mit der hinteren Gehäusehälfte verbinden.

6 Die Muttern lösen, welche für die Befestigung des DiodenTrios zuständig sind (Siehe Abbildung 15.6).

7 Nun die Büroklammer aus der Öffnung an der Gehäuserückseite ziehen. Hierbei die Hand unter das Innenteil der hinteren Gehäusehälfte haken, um die hierbei möglicherweise herausfallenden Schleiferkohlen aufzufangen.

8 Ist in der jeweiligen Lichtmaschine ein Widerstand verbaut, so sind nun zunächst dessen Haltebolzen zu lösen und der Widerstand zu entfernen.

9 Die Haltebolzen des Spannungsregler lösen und den Spannungsregler ebenfalls aus dem Gehäuse entnehmen.

10 Die Schleiferkohlen aus dem Spannungsregler ausbauen, indem der Kohlenhalter vorsichtig zurückgeschoben wird.

11 Die Feder aus dem Schleiferkohlengehäuse entnehmen.

12 Der Wiedereinbau der Schleiferkohlen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.

13 Bein Einsetzen der Schleiferkohlen in deren Hafterung sind diese zunächst soweit wie möglich in diesen hereinzudrücken und erneut mit einer durch die Gehäuserückseite einzusteckende Büroklammern zu sichern. Die Büroklammern sollte erst dann entfernt werden, wenn die beiden Gehäusehälften der Lichtmaschine fest miteinander verschraubt sind.

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  16. Anlasser - Allgemeine Informationen
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 06:59 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Die Hauptaufgabe des Anlasser besteht darin, beim Startvorgang des Motors dessen Kurbelwelle in eine drehbewegung zu versetzen. Das Anlasser-System besteht neben dem eigentlichen Anlasser noch aus einem Magnetschalter und der Batterie, durch diese wird die Energie für den Startvorgang zur Verfügung gestellt. Anlasser und Magnetschalter sind im unteren rechten Motorbereich montiert, an diesen Maschinenteilen sind keine periodischen Wartungs- oder Schmierarbeiten erforderlich.

Die weitere elektrische Anlage des Fahrzeugs ist so ausgelegt, das der Anlasser nur bei durchgetretenem Kupplungspedal (Schaltgetriebe) oder mit Fahrstufen-Wählheben in P- oder N-Stellung betätigt werden kann.

Der Anlasser sollte nie länger als 30 Sek. ununterbrochen betätigt werden; nach mißglücktem Anlaßversuch ist diesem eine Pause von ca. 2 Min. zu gönnen. Ständiges Betätigen des Anlassers kann diesen überhitzen und schlimmstenfalls sogar zerstören.

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  17. Anlasser - Überprüfen
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 06:58 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Hinweis: Bevor eine Funktionsstörung des Anlassers vermutet wird, sollte zunächst der Ladezustand der Batterie überprüft werden !

1 Sollte der Anlasser beim Herumdrehen des Zündschlüssels überhaupt nicht rühren, ist zu überprüfen, ob das Kupplungspedal durchgetreten wurde oder der FahrstufenWählhebel in P- oder N-Stellung liegt.

2 Sicherstellen, das die Batterie genügent Leistung zur Verfügung stellt (Ladezustand ermitteln) und alle Kabel zwischen Batterie, Magnetschalter und Anlasser überprüfen.

3 -- (fehlt auch in der Original- PDF- Datei)

4 'Klickt' beim Herumdrehen des Zündschlüssels der Magnetschalter ohne das sich der Anlasser bewegen würde, liegt das Problem entweder an der Batterie (zu geringe Spannung), den Magnetschalter-Kontakten (Abnutzungsgrad) oder am Anlasser selbst.

5 -- (fehlt auch in der Original- PDF- Datei)

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  18. Radioumbau auf europäisches Raster
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 06:57 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Radioumbau auf europäisches Raster


(von Oliver Scholz - http://www.Fieros.de)

Komentar: weis nicht was der Radioumbau mit der Motorenelektrik zu tun hat... die Seite war auf jeden Fall bei der Original- PDF- Datei so mit eingebunden...(Michael Frey)

Die Original- GM Radios haben ein amerikanisches Frequenzraster, aber man kann die Radios meist auf das europäische 0.05 MHz Raster umbauen, wobei aber der obere Frequenzbereich gleichzeitig auf 104 MHz begrenzt wird (man kann nicht alles haben). Diese Anleitung funktioniert u.a. bei dem Delco-Bose Radio Modell 16041551, aber da GM-Radios modular aufgebaut sind, ist das gleiche Radio-Modul vermutlich auch in anderen Radios verbaut. Wer sich nicht mit Elektronik und löten auskennt, sollte diese Modifikation von jemandem machen lassen, der sich das zutraut!

Zuerst muss man das Radio öffnen. Für die Schrauben braucht man leider ein zölliges Werkzeug, aber mit einer Flachzange geht es auch. Zuerst muß man den oberen Deckel abnehmen, und dann die 5 Schrauben, die die erste Platine halten. Wenn man die Platine anhebt, sieht man auf der zweiten Platine darunter ein großes IC mit der Aufschrift "DM 246 DQ 7815D". Zwischen diesem 28 poligen IC und der Anzeige befinden sich zwei Dioden ( I N4148), und es ist Platz für weitere 2 Dioden vorhanden. Hier muß man eine Diode einbauen, und zwar an der Position, die am dichtesten am großen IC liegt

[Bild: RADIO2.jpg]
Alle Dioden dienen dazu, bestimmte Features des Radios ein- oder auszuschalten. Die 4 Dioden haben folgende Funktionen;

• Diode 1 NICHT installiert Keine Uhrzeitanzeige bei abgeschaltetem Radio

• Diode 2 NICHT installiert: Kein Seek und Scan (Sendersuchlauf), aber Uhr stellen wie gewohnt

• Diode 3 installiert: FM Frequenzbereich 76.0-90.0 MHz in 0.1 MHz Schritten

• Diode 4 installiert. FM Frequenzbereich 87.5-104.0 MHz in 0 05 MHz Schritten

Anmerkung: werden Diode 3 UND 4 installiert verhält sich das Radio so, als wären Diode 3 und nicht installiert.

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  19. Spezifikationen (Amerikanische Maße)
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 06:47 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Zylindernummern (von rechts - nach - links, Getriebe ist links)

Vierzylinder-Motor ...................................................... 1-2-3-4

V6-Motor

Richtung Wagenheck ...........................................1-3-5

Richtung Fahrgastraum...............................................2-4-6

Zündfolge

Vierzylinder-Motor ...................................................... 1-3-4-2

V6-Motor .......................................................1-2-3-4-5-6

Drehrichtung Zündverteiler ................................... im Uhrzeigersinn

Anzugsmomente FtAbs

Lichtmaschinen-Justier-Bolzen....................................... 20 bis 25

Lichtmaschinen-Motorhalterung..................................... 30 bis 40

Lichtmaschinen-Riemenscheibe..................................... 20 bis 30

Zündverteiler-Montageplatte Vierzylinder-Motor

1984 bis 1985 ....................................................................22

1986 bis 1987 ....................................................................15

Zündverteiler-Montageplatte V6-Motor.............. . ............ 20 bis 30

Anlasser-Montagebolzen ................................................ 26 bis 37

Anlasser-Halterung ....................................................................34

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  20. Spezifikationen (Europäische Maße)
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 06:46 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Zylindernummern (von rechts - nach - links, Getriebe ist links)

Vierzylinder-Motor ...................................................... 1-2-3-4

V6-Motor Richtung Wagenheck ..................................... 1-3-5

Richtung Fahrgastraum........................................... 2-4-6

Zündfolge

Vierzylinder-Motor ...................................................... 1-3-4-2

V6-Motor .......................................................1-2-3-4-5-6

Drehrichtung Zündverteiler ................................... im Uhrzeigersinn

Anzugsmomente

Lichtmaschinen-Justier-Bolzen......................... 27,12 bis 33,9 Nm

Lichtmaschinen-Motorhalterung ..................... .40,68 bis 54,24 Nm

Lichtmaschinen-Riemenscheibe .....................27,12 bis 40,68 Nm

Zündverteiler-Montageplatte Vierzylinder-Motor

1984 bis 1985 ........................................................ 29,83 Nm

1986 bis 1987 ........................................................ 20,34 Nm

Zündverteiler-Montageplatte V6-Motor........... 27,12 bis 40,68 Nm

Anlasser-Montagebolzen ................................35,26 bis 50,17 Nm

Anlasser-Halterung........................................................46,10 Nm

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  21. (FEHLT) Zündeinstellung überprüfen und korrigieren
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 06:45 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Zündeinstellung überprüfen und korrigieren

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  22. (FEHLT) Zündkerzen, Verteiler-Finger, Verteiler-Kappe p
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 06:44 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Zündkerzen, Verteiler-Finger, Verteiler-Kappe prüfen

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