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  03. Starten mit Überbrückungskabel
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:27 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

[Bild: Auftrag%20%201_Picture3.jpg]
Die Kabel zwischen der entladenen und der Hilfsbatterie in der gezeigten Reihenfolge verbinden. Darauf achten, daß das Massekabel von der Hilfsbatterie nicht mit dem Masseanschluß der entladenen Batterie, sondern an einer sicheren Massevorbindung des Motors angeschlossen wird.

Beim Überbrücken einer entladenen Batterie mit der eines anderen Fahrzeugs oder einer Starthilfebatterie sind verschiedene Sicherheitsvorkehrungen zu beachten:

a) Bevor die Hilfsbatterie angeschlossen wird, ist sicherzustellen das die Zündung des Fahrzeugs mit der entladenen Batterie ausgeschaltet ist.

b) Sämtliche elektrischen Verbraucher am Fahrzeug mit der entladenen Batterie sind auszuschalten.

c) In seltenen Fällen kann es zur Bildung eines explosiven Gases beim Verbinden der beiden Batterien kommen, es ist daher ratsam Augen und Haut vor Verätzungen zu schützen.

d) Vor dem Verbinden der beiden Batterien ist sicherzustellen, das die Hilfsbatterie die selbe Spannung aufweist wie die zu überbrückende.

e) Zwischen den beiden Fahrzeugen sollte, außer den Verbindungskabeln, keine elektrisch leitfähig Verbindung bestehen.

f) Bei Fahrzeugen mit Schaftgetriebe ist der Gang herauszunehmen, beim Automatik-Getriebe ist der Wählhebel in "Park"-Stellung einzulegen

g) Handelt es sich bei der Starthilfebatterie nicht um eine Wartungsfreie, so sind die Füllstutzen auf der Oberseite zu öffnen und mit einen Lappen abzudecken.

Die Pluspole der beiden Batterien miteinander verbinden, danach das eine Ende des Massekabels mit dem Masseanschluß der Starthilfebatterie verbinden. Das andere Ende des Kabels an einer Stelle im Motorraum anschließen, an welcher ein ordnungsgemäßer Masseschluß sichergestellt ist, nach Möglichkeit dieses Kabel nicht an dem Masseanschluß der entladenen Batterie anschließen ! Sicherstellen, das keines der Kabel in den Bereich von rotierenden oder beweglichen Fahrzeugteilen gelangen kann. Nachdem der Motor gestartet wurde und einen ruhigen Leerlauf aufweist, sind die Kabel in umgekehrter Reihenfolge zu entfernen.

[Bild: 4,1.jpg]
Verlegen der Batteriekabel (Vierzylinder-Maschine)
1 Batterie
2 Kabel f. positive Spannung
3 Masse-Kabel
4 Hitzeschutzschild
5 Kabel-Überzug (Wärmeschutz)
6 Kabel z. Motor
7 Masseanschluß


[Bild: 4,2.jpg]
Verlegen der Batteriekabel (V6-Maschine)
1 Batterie
2 Kabel f. positive Spannung
3 Masse-Kabel
4 Hitzeschutzschild
5 Kabel z. Motor
6 Masseanschluß

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  04. Batterie-Kabel überprüfen und erneuern
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:24 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

1 Von Zeit zu Zeit sollten die Batterie-Kabel auf ihrer gesamten Länge hin auf Risse, Knicke oder Unterbrechungen untersucht werden. Schlechte Batteriekabel können für Startprobleme oder mangelnde Motorleistung verantwortlich sein.

2 Die Kabel-Anschlußklemmen direkt an der Batterie auf Rost, Verschmutzungen oder abgerissene oder abgeknickte Stellen hin überprüfen

3 Muß das positive Kabel (Pluskabel) ausgetauscht werden, so ist zunächst das Negative Kabel (Masse) von der Batterie abzuklemmen.

4 Nun die Kabel wie in Abb. 4 gezeigt lösen und sicherstellen, das diese nur durch gleichen Typ ersetzt werden (Länge und Durchmesser).

5 Anschlüsse am Anlasser mit Drahtbürste oder Schleifpapier von Rost befreien. Beim Wiedereinbau der Anschlüsse diese mit Petroleum oder anderem korrosionshemmenden Mittel behandeln.

6 Kabel am Anlasser einstecken, Haftschraube des Anlasser mit dem spezifizierten Drehmoment anziehen.

7 Bevor ein neues Batteriekabel eingezogen wird, ist zunächst sicherzustellen, das dieses beim Einbau nirgends gedehnt oder gestreckt wird.

8 An der Batterie zunächst das positive Kabel anklemmen, dann das negative.

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  05. Überprüfen der Zündanlage
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:23 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Achtung: Aufgrund der hohen Spannungen, welche in der Zündanlage auftreten, sollte bei allen Arbeiten in diesem Bereich mit größter Vorsicht und Sorgfalt vorgegangen werden. Dies bezieht sich neben Zündverteiler, Zündspule, Steuermodul und Zündkabeln ebenfalls auf die Kerzenstecker, Drehzahlmessgeräte / Zündzeitpunkt-Messgeräte sowie alle weiteren in diesem Bereich anzuschließende Messgeräte.

1 Dreht sich beim Anlassen der Motor ohne zu starten, das Zündkabel von einer Zündkerze abziehen und den Kerzenstecker mit einem Isolierenden Gegenstand (Z. B. Isolierte Zange) ca. 1 von einer sicheren Masseverbindung am Motor (z. B. Krümmer) entfernt halten und durch eine zweite Person die Zündung betätigen lassen.

2 Sollte kein Zündfunken-Überschlag sichtbar sein, die anderen Kabel ebenfalls auf diese Art überprüfen. Achtung: eine Reihe von Zündfunken, gefolgt von Unterbrechnungen bedeutet dasselbe wie kein Zündfunken.

3 Ist ein ausreichender Zündfunke vorhanden, die Kerzenstecker (Kapitel 1) und/oder das Kraftstoffsystem (Kapitel 4) überprüfen.

4 Ist der vorhandene Zündfunken nur sehr schwach oder garnicht vorhanden, das Hochspannungskabel von der Zündspule entfernen und, wie unter 1. beschrieben, ca. 1 cm von einer sicheren Masse entfernt mittels isoliertem Gegenstand halten, Maschine starten lassen.

5 Sollte weiterhin kein Funkenüberschlag stattfinden, muß das Fahrzeug bei einer Fachwerkstatt überprüft werden.

6 Ist ein ausreichender Zündfunken vorhanden, sind Verteilerkappe und Verteilerfinger zu überprüfen (Kapitel 1 )

7 Weitere Tests an der Hochspannungs-Zündanlage können nur durch eine Fachwerkstatt durchgeführt werden.

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  06. Zündverteiler (Vierzylinder) aus- und einbauen
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:22 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

[Bild: Auftrag%20%201_Picture65.jpg]
Bevor der Zündverteiler ausgebaut wird, ist die Position des Verteilerfingers wie im Bild gezeigt deutlich zu markieren.

[Bild: Auftrag%20%201_Picture66.jpg]
Die Haltekralle am Fuß des Verteilers muß zunächst abgeschraubt werden, bevor der Verteiler ausgebaut werden kann.

Ausbau

1 Zunächst das Massekabel an der Batterie lösen.

2 Die elektrischen Verbindungen zur Batterie am Zündverteiler lösen.

3 Die Zündkabel am Verteiler lösen. Achtung: Um den späteren Zusammenbau zu erleichtern ist es ratsam, sowohl die Anschlüsse an der Verteilerkappe als auch die Zündkabel mittels eines geeigneten (wasserfesten) Stiftes eindeutig zu markieren. Die beiden Schrauben an der Verteilerkappe lösen, Verteilerkappe abheben.

4 An dem Verteiler und an einer anderen geeigneten Stelle am Motorblock (z. B. oben auf der Ansaugbrücke) eine Markierung mit einem geeignetem (wasserfesten) Stift anfertigen, welche Aufschluß über die Einbauposition des Verteilers gibt.

5 Die Schraube der Verteiler-Halterung am Motorblock lösen. Schraube und Halterung (z. B. mit einem magnetischen Schraubendreher) aus dem Motorraum entnehmen. Achtung: Den Verteiler noch nicht verdrehen !

Wiedereinbau (Nockenwelle nicht verdreht)

6 Den Verteiler entsprechend der 2. Markierung (Siehe 9) über dem Anschluß an der Nockenwelle ausrichten. Den Verteiler langsam herunterdrücken. Eventuell kann es erforderlich sein, den Verteiler leicht zu verdrehen, damit dieser leichter in das Motorgehäuse eingeführt werden kann. Die Position des Verteilerfingers anhand der 1. Markierung überprüfen. Stimmen diese nicht überein, so ist dieser Vorgang zu wiederholen.

7 Die Halterung am Verteilerfuß plazieren und mit der entsprechenden Schraube befestigen. Es ist darauf zu achten, das sich der Verteiler nicht mehr verdrehen kann.

8 Die Verteilerkappe aufsetzen und die beiden dazugehörigen Schrauben festziehen. Die elektrischen Verbindungen zwischen Zündmodul und Zentralrechner herstellen, dann die Zündkabel aufstecken.

9 Die elektrische Verbindung des Massekabels an der Batterie wiederherstellen.

Wiedereinbau (Nockenwelle verdreht)

10 Die Zündkerze Nr. 1 herausdrehen (Siehe Spezifikationen).

11 Einen Finger durch das offene Zündkerzenloch stecken und von einer zweiten Person die Riemenscheibe mit einem geeigneten Schraubenschlüssel (19er) im Uhrzeigersinn drehen lassen.

12 Ist zu spüren, das sich der Kolben nach oben bewegt, muß die Scheibe noch solange weitergedreht werden, bis die Markierung auf der Riemenscheibe mit der 0-Markierung auf der Blechlasche übereinstimmt (O=oT, oberer Totpunkt).

13 Den Verteilerfinger zwischen den Zündkabelanschlüssen für den 1. und 3. Zylinder positionieren.

14 Den Verteiler langsam herunterdrücken. Eventuell kann es erforderlich sein, den Verteiler leicht zu verdrehen, damit dieser leichter in das Motorgehäuse eingeführt werden kann. Bei heruntergedrückten Verteiler diesen solange verdrehen, bis die Markierungen am Motorgehäuse und am Verteiler übereinstimmen.

15 Die Haltekralle am Verteilerfuß anbringen und den dazugehörigen Bolzen fest anziehen.

16 Die Verteilerkappe aufstecken und die Kabel zu den Zündkerzen und der Zündspule aufstecken.

17 Das massekabel an der Batterie wiederanbringbn.

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  07. Zündverteiler (V6) aus- und einbauen
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:21 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Ausbau

1 Zunächst das Massekabel an der Batterie lösen.

2 Die elektrischen Verbindungen zur Batterie am Zündverteiler lösen.

3 Die Zündkabel am Verteiler lösen. Achtung: Um den späteren Zusammenbau zu erleichtern ist es ratsam, sowohl die Anschlüsse an der Verteilerkappe als auch die Zündkabel mittels eines geeigneten (wasserfesten) Stiftes eindeutig zu markieren.

4 Die beiden Schrauben an der Verteilerkappe lösen, Verteilerkappe abheben.

5 Die vierpolige Verbindung zum Zentralrechner lösen.

6 An dem Verteiler und an einer anderen geeigneten Stelle am Motorblock (z. B. oben auf der Ansaugbrücke) eine Markierung mit einem geeignetem (wasserfesten) Stift anfertigen, welche Aufschluß über die Einbauposition des Verteilers gibt.

7 Die Schraube der Verteiler-Halterung am Motorblock lösen. Schraube und Haherung (z. B. mit einem magnetischen Schraubendreher) aus dem Motorraum entnehmen. Achtung: Den Verteiler noch nicht verdrehen !

8 Eine weitere Markierung anfertigen, welche die Position des Verteilerfingers anzeigt.

9 Den Verteiler langsam nach oben ziehen, hierbei dreht sich der Verteiler leicht. Ist keine Drehung mehr spürbar, ist eine weitere Markierung anzufertigen, welche die Stellung des Verteilerfingers wiedergibt. Anhand dieser Markierung kann der Verteiler später ausgerichtet und eingesetzt werden.

10 Den Verteiler entfernen. Achtung: Es sollte nach Möglichkeit vermieden werden, den Motor bei ausgebautem Verteiler zu starten (d. h. Kurbel- und Nockenwelle zu verdrehen). Sollte dies geschehen sein, so ist eine Grundeinstellung der Zündverteilung vorzunehmen.

Wiedereinbau (Nockenwelle nicht verdreht)

11 Den Verteiler entsprechend der 2. Markierung (Siehe 9) über dem Anschluß an der Nockenwelle ausrichten.

12 Den Verteiler langsam herunterdrücken. Eventuell kann es erforderlich sein, den Verteiler leicht zu verdrehen, damit dieser leichter in das Motorgehäuse eingeführt werden kann. Die Position des Verteilerfingers anhand der 1. Markierung überprüfen. Stimmen diese nicht überein, so ist dieser Vorgang zu wiederholen.

13 Falls erforderlich, das Verteilergehäuse so verdrehen, das dieses mit den zuvor unter Pos. 6. angefertigten Markierungen übereinstimmt.

14 Die Halterung am Verteilerfuß plazieren und mit der entsprechenden Schraube befestigen. Es ist darauf zu achten, das sich der Verteiler nicht mehr verdrehen kann.

15 Die Verteilerkappe aufsetzen und die beiden dazugehörigen Schrauben festziehen.

16 Die elektrischen Verbindungen zwischen Zündmodul und Zündspule herstellen.

17 Die elektrischen Verbindungen zwischen Zündmodul und Zentralrechner herstellen.

18 Aufstecken der Zündkabel.

19 (fehlt auch in der orginal PDF)

Wiedereinbau (Nockenwelle verdreht)

20 Die Zündkerze Nr. 1 herausdrehen.

21 Einen Finger durch das offene Zündkerzenloch stecken und von einer zweiten Person die Riemenscheibe mit einem geeigneten Schraubenschlüssel (19er) im Uhrzeigersinn drehen lassen.

22 Ist zu spüren, das sich der Kolben nach oben bewegt, muß die Scheibe noch solange weitergedreht werden, bis die Markierung auf der Riemenscheibe mit der 0-Markierung auf der Blechlasche übereinstimmt (O=oT, oberer Totpunkt).

23 Den Verteilerfinger zwischen den Zündkabelanschlüssen für den 1. und 6. Zylinder positionieren.

24 Den Verteiler langsam herunterdrücken. Eventuell kann es erforderlich sein, den Verteiler leicht zu verdrehen, damit dieser leichter in das Motorgehäuse eingeführt werden kann.

25 Bei heruntergedrückten Verteiler diesen solange verdrehen, bis die Markierungen am Motorgehäuse und am Verteiler übereinstimmen.

26 Bei heruntergedrücktem Verteiler und ausgerichteten Markierungen muß der Verteilerfinger nun in Richtung der 2. Markierung zeigen.

27 Die Haltekralle am Verteilerfuß anbringen und die Schraube zunächst nur lose befestigen.

28 Die elektrischen Verbindungen am Zündsteuermodul einstecken.

29 Die Verteilerkappe aufstecken und verschrauben. Wurden die Zündkerzenkabel abgezogen, so sind diese nun wieder aufzustecken.

30 Das Verbindungskabel zwischen Zündverteiler und Zündspule wiederaufstecken.

31 Den Bolzen an der Haltekralle des Verteiler fest verschrauben. Das Massekabel an der Batterie wiederanklemmen und die ordnungsgemäße Funktion (speziell Zündzeitpunkt) der Zündanlage überprüfen.

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  08. Überprüfen / Auswechseln des Zündmoduls
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:19 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Anmerkung: Zum Ausbau des Zündmoduls ist es nicht erforderlich, den Zündverteiler auszubauen.

[Bild: Auftrag%20%201_Picture67.jpg]
Das Zündsteuermodul wird mit zwei Schrauben an der Bodenplatte des Verteiler befestigt.



[Bild: 7,1.jpg]
Bevor ein neues Zündmodul eingesetzt wird, ist zunächst die Aluminium-Unterseite des Moduls und der Bereich auf der Verteiler-Bodenplatte mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste (Silikon) einzuschmieren. Die Bodenplatte des Verteilers wirkt als Wärmeleitblech für den Leistungstransistor im Zündsteuermodul.


[Bild: 8,1.jpg]
Im Bild gezeigt wird ein Verteiler, in dessen Kappe die Zündspule eingebaut ist. Auch bei diesem Typ ist es erforderlich, zunächst die Unterseite des Zündsteuermoduls und die Bodenplatte mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste einzuschmieren.

Ausbauen

1 Zunächst die Verteilerkappe und den Verteilerfinger ausbauen (Siehe Abschnitt 6 für Fahrzeuge mit Vierzylinder-Maschine, Abschnitt 7 für Fahrzeuge mit V6-Maschine)

2 Die Beiden seitlich am Modul angebrachten Montageschrauben lösen und das Modul etwas von der Verteilerwelle wegziehen.

3 Die beiden Anschlüsse der Mitnehmerspule am Modul lösen. Achtung: In einigen Fällen sind Mitnehmerspulen verbaut, deren elektrischen Anschlüsse nur als Steckschuhe herausgeführt sind, d.h. nicht mit einem verpolungssicheren Stecker versehen sind. Ist dies der Fall, muß unbedingt notiert werden, welches Kabel von der Mitnehmerspule mit welchem Anschluß am Zündsteuermodul verbunden werden muß. Werden die Kabel vertauscht, kann dies zu Funktionsstörungen in der Zündanlage führen.

4 Soll das alte Zündsteuermodul wieder eingebaut werden, darf die Wärmeleitpaste am Boden des Moduls und an der Bodenplatte des Zündverteilers nicht abgewischt werden. Wird ein neues Modul verwendet, wird eine Packung mit ausreichend Wärmeleitpaste mitgeliefert. Um dieses aufzubringen, ist zunächst die Unterseite des Zündsteuermoduls sowie die Bodenplatte des Zündverteilers gründlich zu reinigen. Evtl. ist es erforderlich, beide mit fein gekörntem Schleifpapier zu behandeln. Die Wärmeleitpaste nun an der Unterseite des Zündsteuermoduls und an der entsprechenden Stelle der Bodenplatte auftragen, an welcher das Modul montiert wird. Die Wärmeleitpaste ist unbedingt erforderlich, diese sorgt für eine Ableitung der im Zündsteuermodul entstehenden Wärme. Anmerkung: Die Funktion des Zündsteuermodul kann nur mit einem speziellen Testgerät überprüft werden. Wird eine Funktionsstörung des Moduls vermutet, kann dieses bei einer GM-Vertretung überprüft werden lassen.

Wiedereinbau

5 Sämtliche elektrischen Anschlüsse des Zündsteuermoduls anbringen.

6 Das Zündsteuermodul auf der Bodenplatte ausrichten und beide Befestigungsschrauben fest anziehen.

7 Den Verteilerfinger und die Verteilerkappe aufstecken und befestigen.

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  09. Prüfen und wechseln der MitnehmerSpule (Zündverteiler)
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:17 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Überprüfen und Auswechseln der MitnehmerSpule im Zündverteiler


Vierzylinder-Maschine

1 Abnehmen der Verteilerkappe (Siehe Abschnitt 6).

2 Abziehen des Verteilerfingers (Siehe Abschnitt 6).

3 Den Zündverteiler aus dem Motor ausbauen (Siehe Abschnitt 6).

4 Die Anschlüsse der Mitnehmerspule vom Zündsteuermodul
auf der Bodenplatte des Zündverteilers lösen.

[Bild: 8,2.jpg]
Anhand dieser einfachen Versuche kann ermittelt werden, ob die Mitnehmerspule einwandfrei Funktioniert oder durch eine neue ersetzt werden muß.

Überprüfen

5 Zunächst eine Prüfspitze des Ohmmeters an der Bodenplatte des Zündverteilers anbringen, mit der anderen Prüfspitze die beiden Anschlüsse der Mitnehmerspule überprüfen (Siehe Abb. 9.5). Die Zuleitungskabel zur Mitnehmerspule bewegen und vorsichtig knicken. Das Meßgerät sollte zu jedem Zeitpunkt dieses Prüfvorgangs einen Widerstand gegen unendlich anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so ist die Mitnehmerspule defekt und durch eine neue zu ersetzen.

6 Nun die beiden Prüfspitzen des Ohmmeters mit den beiden Anschlüssen der Mitnehmerspule verbinden. Das Ohmmeter sollte einen gleichbleibenden Wert zwischen 500 und 1.500 Ohm anzeigen. Erneut die Anschlußkabel vorsichtig verbiegen und bewegen. Ändert sich der angezeigte Widerstandswert deutlich, so ist die Spule defekt und muß durch eine neue ersetzt werden.

Austauschen

7 Zunächst Verteilergehäuse und -Welle eindeutig mit einem wasserfesten Stift markieren, so das diese in der gleichen Position wie vor dem Zerlegen zusammengesetzt werden können.

8 Den Verteiler in einen Schraubstock mit Gummi-Backen einspannen, hierbei ist mit größter Vorsicht vorzugehen, um das Aluminium-Spritzgußgehäuse des Verteilers nicht zu beschädigen ! Mit einem Hammer und einem geeignetem Stecheisen den Blechstift am unteren Ende der Welle heraustreiben, welcher die Königswellenbuchse mit dem Verteilerschaft verbindet.

[Bild: 9,1.jpg]
Um die Mitnehmerspule ausbauen zu können, muß zunächst der Haltebügel oben auf der Welle entfernt werden.

9 Den Haftebügel oben auf der Welle lösen (Siehe Abbildung 9.9)

10 Die Mitnehmerspule ohne diese zu verkanten nach oben abziehen.

11 Die Bodenplatte des Verteilers und die Unterseite des Zündmoduls gründlich reinigen. Eventuell ist es erforderlich, beide zunächst mit fein gekörntem Schleifpapier zu behandeln. Nun die mitgelieferte Wärmeleitpaste auf der Bodenplatte und der Unterseite des Zündsteuermoduls auftragen.

12 Das Zündsteuermodul auf der Bodenplatte aufsetzen und mit den beiden seitlich angebrachten Schrauben befestigen.

13 Die elektrischen Verbindungen zwischen Mitnehmerspule und Zündsteuermodul herstellen.

14 Die Mitnehmerspule aufstecken und den Haltebügel anbringen.

15 Den Schaft zunächst mit etwas Motorenöl einreiben und wieder in das Gehäuse einstecken, hierbei den Schaft evtl. etwas drehen. Die Königswellenbuchse auf den Schaft aufstecken und mit dem Blechstift befestigen.

16 Die Welle mehrere Male drehen. Hierbei darauf achten, daß keine bewegten Teile der Welle an dem Gehäuse anschlagen.

17 Den Verteilerfinger aufstecken, Verteilerkappe aufsetzen und mit den beiden Schrauben befestigen.

18 Den Zündverteiler wieder in den Motor einsetzen (Siehe Abschnitt 6).

[Bild: Auftrag%20%201_Picture78.jpg]
Ein typischer Zündverteiler (die Zündspule ist hier in der Verteilerkappe eingebaut) bei Fahrzeugen mit V6-Maschine.


[Bild: 10,1.jpg]
Um die Mitnehmerspule bei Verteilern zu überprüfen, bei welchen die Zündspule in der Verteilerkappe montiert ist, sind diese beiden Versuche durchzuführen. Verhält die Spule sich nicht wie unten beschrieben, so ist diese durch eine neue zu ersetzen.


[Bild: 10,2.jpg]
Das Aluminium-Abschirmblech bei Verteilern mit der Spule in der Verteilerkappe ist mit den 3 im' Bild gezeigten Schrauben befestigt. Diese Schrauben lösen und das Blech entfernen, um an die Mitnehmerspule zu gelangen.

V6-Maschine

19 Zunächst den Verteiler aus dem Motor ausbauen (Siehe Abschnitt 7).

20 Die elektrischen Anschlüsse der Verteilerkappe lösen (Siehe Abb. 9.20)

21 Die vier Naherungen der Verteilerkappe verdrehen und die Kappe mit der Zündspule abheben.

22 Den Verteilerfinger abziehen und die elektrischen Anschlüsse der Mitnehmerspule vom Zündsteuerungsmodul lösen.

Überprüfen

23 Zunächst eine Prüfspitze des Ohmmeters an der Bodenplatte des Zündverteilers anbringen. Mit der anderen Prüfspitze die beiden Anschlüsse der Mitnehmerspule überprüfen (Siehe Abbildung 9.23). Das Ohmmeter muß einen Widerstand nahe unendlich anzeigen. Die Zuleitungen der Mitnehmerspule nun vorsichtig verbiegen. Der angezeigte Widerstand muß noch immer bei unendlich liegen.

24 Nun die beiden Prüfspitzen des Ohmmeters mit den beiden Anschlüssen der Mitnehmerspule verbinden. Das Ohmmeter sollte einen gleichbleibenden Wert zwischen 500 und 1.500 Ohm anzeigen. Erneut die Anschlußkabel vorsichtig verbiegen und bewegen. Ändert sich der angezeigte Widerstandswert deutlich, so ist die Spule defekt und muß durch eine neue ersetzt werden.

25 Verhält sich die Spule bei den oben angegebenen Untersuchungen anders als beschrieben, so ist diese defekt und muß durch eine neue ersetzt werden.

Austauschen

26 Zunächst Verteilergehäuse und -Welle mit einem wasserfesten Stift eindeutig markieren, sodaß diese in der gleichen Position wie vor dem Zerlegen zusammengesetzt werden können.

27 Den Verteiler in einen schraubstock mit Gummibacken einspannen. Hierbei ist mit größter Vorsicht vorzugehen, um das Spritzgußgehäuse des Verteilers nicht zu beschädigen. Mit einem Hammer und einem geeigneten Stecheisen den Blechstift, welche die Verteilerwelle und die Buchse des Königsrads verbindet, am unteren Ende der Welle heraustreiben.

28 Die Königsradbuchse entfernen und die Welle aus dem Verteilergehäuse herausziehen. Dies fällt eventuell leichter, wenn die Welle beim Ziehen etwas verdreht wird.

29 Nun die drei Halteschrauben lösen und das Abschirmblech lösen (Siehe Abbildung 9.29).

[Bild: Auftrag%20%201_Picture85.jpg]
Um an die Mitnehmerspule zu gelangen, muß zunächst der C-förmige Halteclip entfernt werden.

30 Den C-förmigen Halteclip lösen und Mitnehmerspule, Magnet und Polstück entnehmen.

31 Die neue Mitnehmerspule, Magnet und Polstück einsetzen.

[Bild: 12,1.jpg]
Anhand dieser Widerstands- Messungen kann ermittelt werden, ob die Spule noch voll funktionsfähig ist.

[Bild: Auftrag%20%201_Picture87.jpg]
Anhand dieser beiden Versuche wird ermittelt, ob die in der Verteilerkappe montierte Zündspule funktionsfähig ist.

[Bild: Auftrag%20%201_Picture88.jpg]
Um die in der Verteilerkappe montierte Zündspule auszubauen, sind zunächst die 4 Halteschrauben zu lösen und das Massekabel für die Sekpndärwicklung zu lösen.


[Bild: Auftrag%20%201_Picture89.jpg]
9.30b Nachdem Polstück und Magnet aus der Kappe entfernt wurden, kann die Mitnehmerspule entnommen werden.

32 Den Halteclip anbringen.

33 Den Schaft zunächst mit etwas Motorenöl einreiben und in das Gehäuse einstecken, hier den Schaft etwas verdrehen, um das Einstecken zu erleichtern. Die Königswellenbuchse auf den Schaft aufstecken und mit dem Blechstift befestigen.

34 Die Welle mehrere Male drehen und darauf achten, daß keine bewegten Teile der Welle an Teilen des Gehäuse anschlagen oder reiben.

35 Falls erforderlich, das Polstück lösen und erneut befestigen um ungewollten Kontakten zu verhindern.

36 Den Verteilerfinger und die Verteilerkappe aufsetzen und befestigen (Siehe Abschnitt 7).

37 Den Zündverteiler in den Motor einsetzen und befestigen (Siehe Abschnitt 7).

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  10. Zündspule kontrollieren, ausbauen und wiedereinbauen
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:07 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

1 Zunächst das Massekabel an der Batterie abklemmen.

Separate Zündspule

2 Die Hochspannungsleitung zum Zündverteiler oben auf der Zündspule abziehen, die beiden verbliebenen elektrischen Anschlüsse ebenfalls abziehen.

3 Die Beiden Halteschrauben am Fuß der Zündspule lösen und diese aus dem Motorraum herausnehmen.

4 Die Zündspule nun wie nachfolgend beschrieben auf Unterbrechungen und Kurzschlüsse überprüfen (Siehe Abbildungen).

5 Das Ohmmeter auf den höchsten Widerstands-Meßbereich schalten. Die beiden Prüfspitzen wie in Abbildung 10.4 unter Test 1 gezeigt anschließen und das Meßergebnis ablesen. Das Meßgerät sollte einen sehr hohen (größer 10 MW) oder unendlichen Wert anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so muß die Zündspule durch eine neue ersetzt werden.

6 Das Ohmmeter auf den niedrigsten Widerstands-Meßbereich schalten. Die beiden Prüfspitzen wie in Abbildung 10.4 unter Test 2 gezeigt anschließen und das Meßergebnis ablesen. Das Meßgerät sollte einen sehr geringen (kleiner 10W) Wert oder Null (Durchgang) anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so muß die Zündspule durch eine neue ersetzt werden.

7 Das Ohmmeter auf den höchsten Widerstands-Meßbereich schalten. Die beiden Prüfspitzen wie in Abbildung 10.4 unter Test 3 gezeigt anschließen und das Meßergebnis ablesen. Das Meßgerät sollte einen sehr hohen, aber nicht unendlichen Wert anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so muß die Zündspule durch eine neue ersetzt werden.

8 Der Einbau der alten (oder neuen) Zündspule erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.

Zündspule in der Verteilerkappe

9 Zunächst den Zündverteiler ausbauen (Siehe Abschnitt 7).

10 Die vier Arretierungen an der Verteilerkappe drehen, sodaß die Kappe mitsamt der Zündspule nach oben abgehoben werden kann.

11 Das Ohmmeter auf den niedrigsten Widerstands-Meßbereich schalten. Die beiden Prüfspitzen wie in Abbildung 10.11 unter Test 1 gezeigt anschließen und das Meßergebnis ablesen. Das Meßgerät sollte einen sehr geringen (kleiner 10W) Wert oder Null (Durchgang) anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so muß die Zündspule durch eine neue ersetzt werden.

12 Das Ohmmeter auf den höchsten Widerstands-Meßbereich schalten. Die eine Prüfspitze an den Mittenkontakt anschließen, die andere jeweils nacheinander an die beiden im Abbildung 10.11 gezeigten Anschlüsse. Zeigt das Meßgerät bei einer der beiden Messungen einen unendlichen Widerstandswert an, so muß die Spule durch eine neue ersetzt werden.

13 Die Schrauben der Abdeckplatte lösen und die Platte abnehmen (Siehe Abbildung 10.13).

14 Die Montageschrauben der Zündspule lösen und die Spule, zusammen mit den Anschlüssen, aus der Verteilerkappe herausnehmen.

15 Die Dichtung an der Zündspule entfernen.

16 Die Kappe mit einem weichen Tuch säubern und auf Defekte untersuchen. Falls erforderlich, ist die Verteilerkappe durch eine neue zu ersetzen.

17 Die neue Zünspule in die Verteilerkappe einsetzen und zusammen mit der Abdeckplatte befestigen.

18 Die Verteilerkappe auf den Verteilerfuß aufstecken und
befestigen.

19 Den Zündverteiler erneut in den Motor einsetzen (Siehe Abschnitt 7).

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  11. Hallgeber - überprüfen und erneuern
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:06 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

[Bild: 13,1.jpg]
Überprüfen des Hallgebers

1 Einige Fahrzeuge mit Vierzylindermaschine sind mit einem sog. Hallgeber ausgestattet, dieser ist oberhalb der Mitnehmerspule im Zündverteiler montiert. Der Hallgeber wird anstelle der Anschlußklemme 'R' am Zündverteiler verwendet, um das Fahrzeugsteuergerät mit Informationen über die aktuelle Drehzahl des Motors zu versorgen.

2 Der Hallgeber wird überprüft, indem wie in Abbildung 11.2 gezeigt, ein Spannungsmeßgerät angeschlossen und eine Vesorgungsspannung von 12 Volt an den Hallgeber angelegt wird. Bei diesem Versuch muß unbedingt darauf geachtet werden, das die Spannungsführenden Leitungen nicht vertauscht werden dürfen, durch eine Verpolung der Versorgungsspannung würde der Hallgeber zerstört.

3 Bei dem norrmalen Versuchsaufbau, d. h. ohne Schluß zwischen dem Magneten am Boden das Hallgebers und dem Luftspalt, muß das Meßgerät eine Spannung von weniger als 0,5 Volt anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so ist der Hallgeber defekt und muß durch einen neuen ersetzt werden.

4 Wird an dem Luftspalt des Hallgebers nun ein Magnetfeld angelegt (z. B. durch Auflegen eines Schraubendrehers oder Messer, deren Spitze jeweils mit dem Magneten an der Bodenplatte in Berührung ist), so muß das Meßgerät eine Spannung von ca. 0,5 Volt anzeigen. Ist die abgelesene Spannung deutlich größer, so ist der Hallgeber durch einen neuen zu ersetzen.

5 Der Ausbau des Hallgebers erfolgt durch lösen der elektrischen Verbindungen und entfernen der beiden Halteschrauben am Fuß der Schaltung.

6 Der Einbau eines neuen Hallgebers erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.

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  12. Ladesystem - Allgemeine Informationen
Geschrieben von: Michael_Frey - 23.09.2012, 07:05 - Forum: Kapitel E - Motorenelektrik - Keine Antworten

Das Ladesystem besteht in der Hauptsache aus der Lichtmaschine (Generator), dem Spannungsregler und der Batterie. Durch das Zusammenspiel dieser Komponenten werden alle elektrischen Verbraucher im Fahrzeug mit Energie versorgt, z. B. die Zündanlage, die Scheinwerfer, das Radio u.s.w.

Die Hauptaufgabe des Spannungsregler besteht darin, die von der Lichtmaschine gelieferte Spannung, welche in Abhängigkeit von Drehzahl und Last variiert, auf einen voreingestellten Wert zu begrenzen. Erforderlich ist dies, weil fast alle im Fahrzeug verbauten Komponenten der elektrischen Anlage auf eine Versorgungsspannung von 12 Volt ausgelegt sind; Würde dieser Wert unter- oder überschritten, so wären Funktionsstörungen oder Defekte die Folge. Bei allen Fahrzeugen, welche in diesem Buch behandelt werden, befindet sich der Spannungsregler im Gehäuse der Lichtmaschine.

Normalerweise benötigt das Ladesystem keine regelmäßig Überprüfung. Dies gilt jedoch nicht für den Keilriemen und die elektrischen Verbindungen, diese sollten, wie in Kapitel 1 beschrieben, regelmäßig einer Kontrolle unterzogen werden.

Beim An- oder Abklemmen von Leitungen an der Lichtmaschine oder Batterie sollte stets mit größter Sorgfalt und Vorsicht vorgegangen werden. Ein verpolen der Anschlüsse am Generator oder der Batterie hätte, aufgrund der hier auftretenden extrem hohen Ströme, einen kapitalen Schaden der elektrischen Anlage zur Folge. Wird ein Schweißgerät zur Reparatur irgendwelcher Teile des Fahrzeugs eingesetzt, müssen zunächst beide elektrischen Anschlüsse an der Batterie und der Lichtmaschine gelöst werden. Das Fahrzeug darf nicht angelassen werden, wenn ein Ladegerät an die Batterie angeschlossen ist, die elektrischen Anschlüsse des Motors müssen zunächst von der Batterie abgeklemmt werden, bevor ein Ladegerät an diese angeschlossen wird.

In der Instrumententafel ist eine sog. Ladekontroll-Leuchte eingebaut. Wird die Zündung eingeschaltet, ohne das der Motor läuft, so muß diese Lampe aufleuchten. Wird nun der Motor angelassen, so muß die Lampe unverzüglich verlöschen. Ist dies nicht der Fall, oder leuchtet die Lampe im Fahrbetrieb auf, deutet dies auf einen Defekt im Ladesystem hin.

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